Künstler sein! Herrlich? *

Am Fuße der Leiter, 2013(Dies ist die vierte Folge von einer lockeren Reihe von Fragen zur Kunst. Sie zielen nicht auf Vollständigkeit oder auf eine Antwort ab, sondern sie sind als Impuls und Gedankenfutter gedacht . Vielleicht werden die Fragen auch abgewandelt, präzisiert oder es gibt neue zu diesem Thema? Hier ist der erste und der zweite Beitrag. Zum dritten Beitrag zurück geht’s auch unten.)

(Am Fuße der Leiter, At the foot of the ladder, gemalt, painted in 2004, digitale Variation 1, 2013)

Viele jungen Leute träumen von einem Künstlerdasein. Jahre später sind oft alle ihre Hoffnungen enttäuscht. So sind “zwei bis fünf Jahre nach Abschluss eines Kunsthochschulstudiums nur noch ca. zwei bis drei Prozent der Absolventen im Beruf.” * Oft verdienen sie mit ihrer Kunst einfach zu wenig. “Nur ca. 10 bis 20 Prozent aller deutschen Künstler, so Schätzungen, können von den reinen Einkünften aus der künstlerischen Tätigkeit leben.” **

  1. Ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung? Welchen Zwängen ist ein Künstler unterworfen?
  2. Wann wird Kunst zum Segen, wann zum Fluch?

  3. Verträgt sich Kunst mit einem Nebenjob für den Lebensunterhalt?

  4. Welche weiteren Fähigkeiten braucht ein Künstler heutzutage, um von seiner Kunst leben zu können?

  5. Zu welchen Kompromissen muss er bereit sein?

  6. Geht das bis zur Bereitschaft, sich zu verkaufen?

  7. Entschädigen der Zauber und die Heimat, wie die Kunst sie bietet, nicht für alle Zumutungen eines Künstlerlebens?

  8. Wie besessen von seiner Kunst muss ein Künstler sein, um durchzuhalten !?

In meinem Beitrag “Malen ist eine Heimat”**** habe ich schon einmal darüber geschrieben. Dabei ging es um den Maler Van Gogh …

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For native speakers: Being an artist! Isn’t that wonderful?

(This is the fourth article for a loose series of questions about art that do not aim at completeness and are meant as an impulse rather than an urge to answer. Perhaps new questions about the topic will be added or these here will be transformed? Hereare  the first and the second contributions)

Lots of young people want to choose the job of an artist. Some years later, however, all their hopes have gone. “So after two to five years after their exams at an art college there are still about two to three percent of art graduates only in their jobs”* Often they don’t earn enough money for their living. “Only about 10 to 20 percent of all German artists are supposed to live on their art.“

1. A life of freedom and self-determinationt? What constraints is an artist confronted with?

2. When does art become a blessing, when a curse?

3. Is it a good possibility for the artist to have another part-time job to make a living?

4. What other qualities does an artist need nowadays to be able to live on his art?

5. What compromises must he be willing to accept?

6. Does this willingness include selling oneself?

7. Don’t the charm and the home, which art offers, make up for all the drawbacks of an artist’s life ?

8.  How much obsession does an artist need to keep up ?

In my article “Painting is home”*** I’ve already written about it. It dealt with the painter Van Gogh …

*Kathrein Weinhold, Selbstmanagement im Kunstbetrieb, 2005, transcript Verlag, S.25/26 ** ibid. Stranscript Verlag, S.21 *** Vincent van Gogh , Briefe an seinen Bruder, Band 2, S.59

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