Auf der Flucht/On the run*

Rette sich, wer kann…/Save yourself if you can…

 

Die beiden auf der Flucht .jpg   Auf der Flucht 1, Detail

(In der Galerie unten kann man die Bilder größer und besser auf Schwarz sehen.
(With a click on the images  in the gallery below you can see everything  bigger and better on black)

Auf der Flucht 1 2RSweb

(Auf der Flucht, digitale Kunst, 2016 Quelle: ein früheres Aquarell)

(On the run, digital art, 2016, source: an ancient water colour painting)

 

Bei flickr gibt es auch eine Variation dieses Bildes aus dieser Serie.

siehe auch meine Bilder in Boat People (gemalt) und Boat People 2(digital)

13 Antworten auf “Auf der Flucht/On the run*”

  1. Bei diesem unheimlichen aber ausdrucksstarken Bild fällt mir unwillkürlich die Textzeile ein: Nie wieder…bis zum nächsten Mal. Unheimlich auch, wie schnell das gehen kann. Und wie schnell man wieder vergisst, obwohl man ständig ‚Erinnern spielt‘. In diesem Sinne ein unheimlich zeitloses Bild.
    Drei Details sind mir spontan besonders unter die Haut gegangen. Der einzige Lichtblick auf dem Bild ist der Widerschein der Zerstörung. Die Flüchtlinge haben keine individuellen Gesichtszüge. Für mich Ausdruck dafür, dass ihre bisherige Identität verloren ist. Aber auch Ausdruck dafür, dass es viele sind – und dass es jede(n) treffen kann. Und die Rauchschwaden, die wie ein düster drohender Geist über den Flüchtlingen schwebt – als wolle er sie daran erinnern, dass Flucht nicht automatisch auch Rettung bedeutet.

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  2. Ich danke dir ganz herzlich, für all die Aufmerksamkeit, die du dem Bild schenkst und dass du deine Gedanken und Assoziationen dazu mitteilst! Im Namen meines Bildes ;) kann ich dir sagen, dass es sich verstanden fühlt!
    Ganz besonders freue ich mich auch, dass es dich so stark berührt!

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  3. Es freut mich sehr, dass das Bild sich verstanden fühlt. :)
    Dass das Bild mich sehr berührt, hat auch mit der ästhetischen Komponente zu tun. Diese führt dazu, dass man sich auf das Bild einlässt – mit allem, was es ausdrückt, und nicht kurzerhand (oberflächlich erschreckt) den Blick abwendet.

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  4. Wunderbar, wie du das Bild beleuchtest und regelrecht in positivem Licht erstrahlen lässt!
    Hatte es doch bis jetzt nur grelles, negatives Licht zu bieten…
    Wir haben gerade gestern im Freundeskreis diskutiert, wie Kunst helfen kann, das Schreckliche auszuhalten und weiter hinzusehen. Umso mehr freut mich jetzt dein Kommentar, der so gut dazu passt! Und natürlich ist das um so schöner zu erfahren, dass mein Bild dies
    bewirken kann! Vielen herzlichen Dank , dass du das auch mitteilst!!!

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  5. Zeichen echter Anteilnahme sind meines Erachtens immer wertvoll. Sie zeugen von einer Menschlichkeit, die für direkt und indirekt Betroffene wichtig ist. Der Idee, dass selbst die furchtbarsten Ereignisse von vornherein einen tieferen Sinn haben, stehe ich eher skeptisch gegenüber. Dagegen bin ich der Auffassung, dass es menschenmöglich ist, auch dem Sinnlosen einen Sinn zu geben. Und diese Hoffnung (vielleicht sogar Zuversicht) kann ein ästhetisch ansprechendes Kunstwerk – wenn auch vielleicht eher unterschwellig und nicht explizit – ausdrücken.

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