Ins Reich der Musik/Into the realm of music*

Ins Reich der Musik Det10webRS,2016 - 6

(Detail aus dem unteren Bild/detail from the painting below)

Willkommen im Reich der Musik !

Im letzten Beitrag hatte ich euch einige Bildausschnitte des unfertigen Bildes „Ins Reich der Musik“ gezeigt. Hier ist nun das fertige Bild.

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Welcome into the realm of music!

In my latest article I showed you some details from my painting in progress. „Into the realm of music“ .  Here’s the finished painting now.

 

Ins Reich der Musik-1RS, 2016(Acryl und Ölkreiden auf Leinwand/Acrylic and oil pastels on canvas, 2016, 80x100cm)

(Inspirationsquelle: die Klavierwerke zu 4 Händen von Franz Schubert, vor allem seine Fantasie in f-moll/ The source of inspiration: the piano works for 4 hands by Franz Schubert, especially his Fantasy in F minor)

18 Gedanken zu „Ins Reich der Musik/Into the realm of music*

  1. Random Randomsen

    Eine ganz besondere Schubert-Erfahrung. Selbst wenn man sich nicht spezifisch auf Elemente der f-moll Fantasie konzentriert, sind für mich viele Schubert-Charakteristika eindrücklich zu erkennen. Vor allem die Kontraste Hell/Dunkel und Ruhe/Bewegung. Auch lichte Momente können vertrauerrandet sein – und düstere Stellen können wie von innen geheimnisvoll erleuchtet sein. Ruhige Stellen haben einen drängenden Unterton. Anderseits sind Ausbrüche nicht sinnlos wütend.
    Recht überraschend (obwohl nicht gänzlich unerwartet) finde ich, wie anders die gezeigten Ausschnitte im gesamten Bild wirken. Klar, die im letzten Beitrag gezeigten Ausschnitte haben sich seither verändert (der eine mehr, die anderen etwas weniger). Aber auch beim heute gezeigten Ausschnitt, der im Gesamtbild unverändert zu finden ist, überrascht es, wie dieses Über-Dramatische im Kontext des Gesamtwerkes relativiert wird. Für einige Takte herrscht äußerste Erschütterung. Dann glätten sich die Wogen – aber die Erschütterung wird nicht gänzlich ausgebügelt. Genau wie beim HellDunkel. Das Düstere wird ‚erheitert‘ – aber nie weggelacht. Und genau das ist, finde ich, sehr ’schubertesk‘. 🙂

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    1. PPawlo Autor

      Nun bin ich fast sprachlos über diesen so einfühlsamen und kenntnisreichen Kommentar!!
      Solch ein herrliches Sternstunden-Feedback 😉 gibt’s selten und ich freue mich riesig darüber! Und ich kann dir bestätigen, dass Schubert genau das für mich ausmacht.
      Und wenn ich den Titel gewählt habe, dann, weil er den Hörer in ein ganz besonderes, ganz persönliches Reich mitnimmt!
      Das ist mir alles auch beim Malen viel klarer geworden!
      Du hast durch deine Worte noch mehr Klarheit gebracht!!
      Für all das danke ich dir ganz, ganz herzlich!

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      1. Random Randomsen

        Vielen Dank für die Blumen. 🙂 Manchmal stelle ich mir Bilder als Klang vor, um einen besseren Zugang zu bekommen. Das Umgekehrte passiert bei mir eher selten. Deshalb war es für mich eine sehr spezielle Erfahrung, eine Klangwelt als Bild zu erleben und darin nicht etwa nur eine übereinstimmende Grundstimmung, sondern viele sehr spezifische Eigenheiten zu erkennen. Für mich ein wertvoller Einblick in eine Welt, die ich künftig bestimmt auf neue Weise er-hören werde. 🙂

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        1. PPawlo Autor

          Also ein neuer Impuls… Das freut mich sehr! Was will Kunst mehr als inspirieren!
          Bei mir ist das eine lange Licht-Farbe-Klang Geschichte mit vielen Verwandlungen…Vielleicht sollte ich mal einen Beitrag dazu schreiben? Doch darüber zu reden wird immer schwerer.
          Denn inzwischen hat eben doch die Stimmung und Energie, das Einzigartige eines Komponisten, so wie ich das spüre und erlebe, mehr Vorrang als noch vor ein paar Jahren.
          Bei Schubert fasziniert mich auch seine ganz besondere Poesie. Einzelheiten male ich oft gar nicht mehr nach einer Analyse der Musik, sondern sie werden beim Malen klar. So bei Schubert die vielen Lichtpunkte oft am Ende einer Bewegung. Ein hoher Ton ganz allein stehend, auf den alles zuläuft um dann oft wieder die Bewegung nach unten fortzusetzen…Oder umgekehrt…
          Nun hoffe ich, dass dieser Anonymus oder (gar diese Anonyma ?) nicht einfach wieder so verschwindet wie er/sie aufgetaucht ist!?
          Noch einmal herzlichen Dank!

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          1. Random Randomsen

            Genau. Dieses lebendige Feuer empfangen und in neuer Form wieder weitergeben. Wenn das gelingt…was braucht es mehr?
            Die Idee mit dem Beitrag scheint mir vielversprechend. Klar lässt sich vieles nicht verbal ausdrücken. Vielleicht lässt sich aber doch sehr viel Wertvolles vermitteln? Und wenn kein publikationsreifer Beitrag daraus wird, kann der Versuch des verbalen Ausdrucks dennoch eine persönlich wertvolle Erfahrung sein.
            Schubert ist für mich ein Mystiker durch und durch. Nicht einer, der mystisch tut. Und auch nicht einer, der sich explizit mit mystischen Dingen beschäftigt. Irgendwie erzählt er einfach von der Welt und vom Leben – und das Geheimnismäßige schwingt wie von allein in Zwischen- und Untertönen mit.
            [Ach, wer vermag wohl zu sagen, wann, wo, wie und warum sich das Namenlose manifestiert?]

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  2. PPawlo Autor

    Was den Beitrag angeht, lass ich das mal reifen…
    Ja, Schuberts Musik führt auf ihre ganz persönliche Weise über das Alltagsbewusstsein heraus und gibt damit Kraft und Trost! …wie viele andere Komponisten auf ihre Weise ja auch…
    (Schade! Mit Tarnkappe ist der Blick auf gleicher Augenhöhe schwer möglich… Aber anscheinend geht’s nur randomly 🙂 und unser Gedankenaustausch ist so auch eine Bereicherung!)

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          1. Sylvia Kling

            Ich meinte mit Kommentaren. Ich leide des Öfteren unter Zeitmangel, möchte dennoch auch die Beiträge meiner LeserInnen beachten und würdigen. Das gelingt mir leider zu wenig. Heute erhielt ich eine Mail, die mich bestürzte.
            Daher arbeite ich an mir. 😯💜

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  3. Pingback: Freitag, den 22. April 2016 | Kulturnews

  4. Pingback: Ins Licht/ Into the light* | da sein im Netz

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