Die Poesie der Steine/ The poetry of stones 1

 

Die Poesie der Steine 1, 2016webb

Letztes Mal auf der Insel Mön rückte ich aus, um den blauen Stein zu finden ;)… und erlebte eine herbe Enttäuschung (Davon mehr im nächsten Artikel). Dieses Mal suchte ich einfach ganz prosaisch kleine, glatte, schöne Steine für einen Gartenweg, auf dem ich gut barfuß laufen könnte…Und ich entdeckte die Poesie der Steine! Schaut mal! Sind die nicht bezaubernd?

 (Mit einem Klick auf die folgenden digital vleicht eränderten Fotos sieht man alles größer und schöner auf Schwarz)

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Last time on the island Mön I went out to find the blue stone ;)… and experienced a deep disappointment (About it more in the next article ). This time I just looked for small, smooth, beautiful stones for a garden way, on which I could well walk barefooted…And I discovered the poetry of stones! Have a look! Aren’t they charming?:

(With a click on the following digitally varied photos you can see everything bigger and more beautiful on black)

24 Gedanken zu „Die Poesie der Steine/ The poetry of stones 1

  1. Random Randomsen

    Die sehen ja richtig lecker aus. Ein gefundenes Fressen für Papageno. 😉
    Was mich immer wieder beeindruckt, ist, wie sehr ein ‚random‘ Stein ein sinnliches Gesamtkunstwerk sein kann. Ganz abgesehen von einer augenfangenden Optik können sie sehr beredt werden, wenn man sie in die Hand nimmt. Manche werden auffallend warm oder erzeugen ein Kribbeln in der Handfläche. Selbst ihr Geruch kann intensiver werden, wenn man sie eine Weile in der Hand hält. Wenn man Steine in die Hand nimmt und dabei laut «tote Materie» sagt, kann man sie sogar lachen spüren. 🙂

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    1. PPawlo Autor

      Och, schade, das Lachen der Steine habe ich noch nicht gespürt!? Aber dazu hast du ja einen besonderen Draht! 😉 Ich habe allerdings auch noch nicht laut „Tote Materie “ gesagt…:) Soeben versucht, aber statt des Steines habe ich gelacht!
      Leckere Steine für Papageno? Das musst du mir mal erklären !? Also Mozart und Zauberflöte ist klar, aber ein gefundenes Fressen?
      Herzlichen Dank , Randon Randomsen!

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      1. Random Randomsen

        Tja, jedenfalls finde ich es einfacher, Steine zu erheitern als zu erweichen. Und man muss sich auch ein wenig an einen individuellen Stein gewöhnen. Die Chemie muss stimmen, wenn man so will. Aber es sind durchaus Reaktionen spürbar.
        Das mit den leckeren Steinen war eine kleine Gemeinheit von mir. 😉 Irgendwie habe ich einen Papageno in lebendiger Erinnerung, der in der Szene, als er statt Zuckerbrot einen Stein bekommt, so herrlich entrüstet ausgerufen hat: «Wooos? Schtaane soll i fressn?!?»

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        1. PPawlo Autor

          Steine sind eben für viele Menschen ein Faszinosum…
          Für den Sprachbegeisterten gibt’s ja auch viel zu entdecken – Redewendungen, Zitate etc Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie Kinder auf Steine reagieren…
          Danke für deine nette Antwort!

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            1. PPawlo Autor

              Ein überzeugender, für mich origineller Gedanke und Zusammenhang!
              Und da ja auch von der Poesie der Steine die Rede ist, finde ich hier noch eine gute Gelegenheit, die folgenden Zeilen einzufügen :
              Weil Steine leise sprechen 
und nur im Flüstertone
 von ihrem Schicksal künden,
 vernehmen nur jene diese Stimmen,
 die auch der Stimme des Windes,
 der Wolken und der Blumen lauschen 
und ihnen ihr Geheimnis abgewinnen.

              Theodor Fontane (1819-1898)
              Mir scheint, dass inzwischen gar nicht so wenige „lauschen“…

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                1. PPawlo Autor

                  Ja…
                  Bei Tränen hilft Musik mehr, z.B. deine letzte Bachauswahl, die für mich klagend beginnt und dann mit einer Fuge ganz viel Licht bringt…
                  Und die Dänen? Die haben das Meer…
                  Noch einmal herzlichen Dank für diesen schönen Gedankenaustausch!

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                  1. Random Randomsen

                    Das ist sehr schön gesagt. Ja, es ist erstaunlich, wie viel Lebensgeschichte in diesen ca. 4 Minuten Musik steckt. Überhaupt halte ich viele Bach-Fugen für ausgezeichnete Antidepressiva. Sehr eindrücklich ist der Kontrast zwischen Zerrissenheit und Klarheit in diesem imposanten Werk: [https://youtu.be/KKMPqlkkY3Y]

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                    1. PPawlo Autor

                      🙂 Ich habe die Anregung gerne aufgenommen und das Musikstück angehört. Ja, da finde ich auch vieles wieder, was in Bachs Musik immer wieder aufleuchtet. Die Auflösung von Zerrissenheit in Klarheit… das ist schön.
                      Hier gefällt mir im Fugenteil der grummelnde Basston ganz besonders, der sich von den höheren Tönen nach oben mitziehen lässt, dann mitschwingt, schließlich sogar den Ton angibt um dann im Schluss im Ganzen seinen Part zu übernehmen…Klarheit über die eigen Rolle eben…
                      Hast du schon meinen Beitrag zur Musik von Bach gesehen?? Es gibt hier auch noch eine andere Seite mit „Bachbildern“, wo nicht gerade die besten Bilder von mir gezeigt werden, aber es ist eine Ehre 😉 für mich, bei den Bach Cantatas dabei zu sein.

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                    2. Random Randomsen

                      Herzlichen Dank für deine Resonanz. Vielleicht liegt die wohltuende und heilsame Wirkung vieler Bach-Fugen darin, dass sie eben demonstrieren, wie verschiedene Persönlichkeitsanteile konstruktiv und harmonisch zusammenarbeiten können.
                      Vielen Dank für den Hinweis auf deine Bach-Arbeiten (die ich bisher noch nicht gesehen habe). Die werde ich mir liebend gerne ansehen, brauche dazu aber (natürlich) etwas Zeit und Muße. 🙂

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                    3. PPawlo Autor

                      Bloß kein Stress!! Und auch Kommentare sind ja freiwillig! 😉
                      Ja, die Klarheit, die Fugen bringen können, haben sicher damit zu tun, das aber auch auf vielen anderen Ebenen und Dimensionen, jedenfalls für mich … Bachs Frau sagt einmal über seine Musik: „Man tritt meinem Gefühl nach in eine ganz andere Welt ein, wo es heiter-überweltlich zugeht und die Sorgen und Gedanken der Erde kein Gewicht mehr haben. In seinem Herzen lag der Kernpunkt von Frieden und Schönheit.“

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                    4. Random Randomsen

                      Kurz reingelinst habe ich natürlich schon. 🙂 Und das Kommentieren kann ich mir ja eher selten verkneifen. 😉 Aber diese Bilder sind mir für eine Spontanäußerung doch die eine oder andere Nummer zu groß.
                      Diese andere Welt ist ja bei Bach eigentlich fast schon ein Markenzeichen. Solche starken Kontraste wie bei der Fantasie und Fuge BWV 542 sind ja schon eher die Ausnahme. Oft ist die andere Welt ab dem ersten Ton Präsent – ein ganz schönes Beispiel dafür ist BWV 540.

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  2. Pingback: Die Poesie der Steine/The poetry of stones 2 | da sein im Netz

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