Ohne Titel /Without a title (4)

Unbenannt-1web RS                     Acryl und Ölkreiden auf Papier, acryl and oil pastels on paper , 30x40cm, 2016

12 Gedanken zu „Ohne Titel /Without a title (4)

  1. Random Randomsen

    Für mein Empfinden hat dieses Bild eine fast schon unheimlich positive Ausstrahlung. Auf mich wirkt es gleichzeitig beruhigend und belebend. Das hat natürlich mit der Auswahl und Kombination der Farben zu tun. Aber auch damit, dass man sich dem Tanz der Formen und Farben einfach hingeben kann – oder dass man ganz konkrete Dinge erkennen kann (aber ganz und gar nicht muss).
    Ganz im Geheimen, nur für mich im stillen Kämmerlein, habe ich dem Bild sogar einen Titel gegeben. Er lautet: «Lebe Wesen»
    Ohne dass ich da einen näheren Zusammenhang hineininterpretieren möchte, finde ich, dass diese Musik gut zu dem Bild passt:
    [https://youtu.be/amGl9Qmgu7E]

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    1. PPawlo Autor

      Lieber Random, es ist stets eine große Freude, deine herrlichen Kommentare zu lesen!!
      Hab herzlichen Dank für diesen!
      … „unheimlich“ positiv …das versteh ich gut; denn ich wollte das Bild deswegen auch erst gar nicht veröffentlichen. Wie schnell wird etwas als zu positiv, sentimental oder zu blauaügig-naiv in unserer „coolen“ Zeit abgetan…Die Gefahr sehe ich bei diesem Bild. Um so mehr freut mich dein Echo und das allgemeine darauf!!!
      Wie schön, dass du das Bild als „beruhigend und belebend“ erlebst! Der Titel „Lebe Wesen“ erinnert mich an den Titel meiner ersten persönlichen Ausstellung „da sein“ und meint wohl Ähnliches…
      Was die Musik angeht, sind deine Gedanken dazu sehr anregend für mich. Da habe ich nur kurz reingehört (wird sicher noch mehr) und nehme das einfach mal als Kompliment; denn sie ist schon beim ersten Eindruck wunderschön, hat aber auch dieses „fast zu viel“ davon…
      Ich habe m i t der Musik von Brahms gemalt (seine 4.Symphonie) ohne jeden Anspruch, dass man von seiner Musik darin etwas wiederfinden kann. Es ist aber ganz besonders seine Musik, die mich in meinem Leben in diese „Stimmung“ hebt, mich eben auch beruhigt und belebt! 😉

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      1. Random Randomsen

        Es freut mich sehr, wenn mein Kommentar dich darin bestärken konnte, dass es durchaus richtig war, das Bild der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Problematik, dass etwas als „zu positiv“ aufgefasst werden könnte, geht in die Richtung unserer früheren Diskussion über die Orgelwerke von JS Bach. Da gibt es Werke, bei denen der Weg „auf die harte Tour“ von Zerrissenheit ins lichtvoll Geordnete führt. Und es gibt andere, wie BWV 540, die vom ersten Ton an lichtdurchflutet sind. Und das Bild sehe ich auch in einer ähnlichen Kategorie. Zu wissen, dass es immer einen Schatten gibt, bedeutet ja nicht, dass man den auch immer zeigen muss. 🙂
        Die Vierte von Brahms hätte ich hier nicht vermutet. Aber es war ja offenbar auch nicht deine Absicht, hier das musikalische Erleben in Bildkunst zu übertragen. Als inspirierende Kulisse kann ich mir diese Sinfonie sehr gut vorstellen. Vor allem auch, weil sie mit fast nichts beginnt und sich so großartig entwickelt.
        Als klanglich mit dem fertigen Bild irgendwie seelenverwandte Musik bin ich vor allem deshalb auf dieses Werk von Ravel gekommen, weil da auch diese überschäumende Fülle ist (so unglaubliche viele Noten), die letztlich in einen ekstatischen Tanz mündet. Lebensfreudig, aber auch überwältigend. 🙂

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    1. PPawlo Autor

      Herzlichen Dank für diese schöne Rückmeldung!
      Ja, es ist zu verkaufen!
      Details würde ich dir per Mail zusenden, wenn du Interesse hast.
      Ich war schon auf deinem Blog und habe den Eindruck, das Bild könnte es gut bei dir haben 😉

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      1. verbalkanone

        Oh, das ehrt mich aber – dankeschön. Hast du deine Bilder schon mal ausgestellt? Ich frage, weil ich zusammen mit Kunstfreunden eine kleine Hamburger Galerie betreibe und deine Art zu malen, interesant finde.
        Meine Mailadresse ist: schnackschnitte@yahoo.de
        Details zum eventuellen Kauf von BIldern würde ich dann dazu aber lieber heute Abend – nach meiner Arbeitszeit – austauschen. Zudem würde ich gerne noch ein bisschen in deinem Blog stöbern … 😉

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  2. Pingback: Donnerstag, den 21. Juli 2016 | Kulturnews

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