Ausklang und Auftakt/Echo and Upbeat*

Ja, es geht  immer noch  wie in meinen letzten 3 Artikeln um Sylvia Klings Gedicht „Das Kleine Mädchen“  und dieses Mal darum, was es mit mir zu tun hat und wozu es mich nun motiviert hat: (Mit einem Klick auf die Bilder in den beiden Galerien  seht Ihr alles  größer und schöner auf Schwarz)

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Yes, it’s still about Sylvia Kling’s poem The little girl  just like in my latest 3 articles . This time it’s about what it has to do with me and what it has motivated me to do next (With a click on the following photos and digital art you can see everything  bigger and more beautiful on black)

Im kleinen Mädchen sehe ich einiges  von mir selbst. Auch ich kannte als Kind Hunger und Alleinsein. Mehr möchte ich gar nicht dazu sagen. Nur dass mir bei der Beschäftigung mit dem Gedicht das alte Foto oben in den Sinn kam. Und statt unter einer Hortensie saß ich da mit einem Blumenkranz im Haar neben einer Sonnenblume  ;)…

Das Leben hat es später trotz einiger Zumutungen gut mit mir gemeint. Dass das Leben künftig dem kleinen Mädchen gute Chancen bietet und seinen Frohsinn fördert,  wünsche ich ihm natürlich und ebenso all den Kindern, die eine harte Kindheit haben.

Aber auch ganz allgemein frage ich mich, wie Kinder heute all das verkraften, was bei ihnen und uns in der Welt Alltag ist. Oft habe ich mich schon gefragt: Was können wir für sie und ihre Zukunft tun?  Das hat mich nun zu dem  Projekt Kinder im Aufwind inspiriert…Darum geht’s allerdings erst im nächsten Beitrag  ausführlicher ;). So viel allerdings heute schon: Über Eure Mitarbeit würde ich mich sehr freuen!…Jetzt ist erst einmal Zeit der Ideensammlung. Ich habe schon einen ganzen Ordner voll. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr hier bereits in den Kommentaren Eure Anregungen loswerden …

Und noch eins : Durch  einige meiner Bilder läuft ein kleines Mädchen, vor allem auf denen der Jahre 2003 bis 2005. Bei meiner ersten persönlichen Ausstellung war es immer wieder dabei… So auch hier:

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In the little girl I can see something about myself. I knew hunger and loneliness, too. But  I don’t want to write more about it. Only that when I was busy with the poem  I remembered the old photo of me above.
And instead  of sitting below a hydrangea I was sitting next to a sunflower with a daisy wreath on my head…
Later in my life most things have worked out fine for me. That’s what I wish for the little girl and all the children that have had a hard childhood: good chances and serenity.
How often I’ve already  wondered how children might cope with what is going on in the world. What can we do for them and their future?

That has motivated me to start the project „Children Upwind“.  But more about it next time. I’d be very glad about your suggestions and thoughts, too!  You might already begin in the comments here. For now it’s time of brainstorming for me. There’s already a folder quite full of ideas …

Last but not least : There is a small girl walking across some of my paintings, above all those from 2003 to 2005. The girl was often present in my first personal show like here:

9 Gedanken zu „Ausklang und Auftakt/Echo and Upbeat*

    1. PPawlo Autor

      Danke, liebe Sylvia!

      Das ist ja ein wunderbares Echo!!!
      Schon lange schwebt mir ein solches Projekt vor Augen.Ich würde es gerne ganz ähnlich machen wie Du mit Deinem Projekt „Gegen das Vergessen“.
      Es ist offen für alle Blogger.
      Einmal habe ich selbst genug Erfahrungen und Material zum Thema „wie Kinder heute all das verkraften, was bei ihnen und uns in der Welt Alltag ist“. Oft habe ich mich schon gefragt: Was können wir für sie und ihre Zukunft tun? , die ich erst in einer Reihe, dann sporadisch veröffentlichen könnte.
      Dann finde ich, dass Beiträge anderer auf ihren eigenen Blogs rauskommen sollten,sie werden aber hier auf meinem und mit den anderen verlinkt.
      In den Kommentaren könnte ein Gedankenaustausch stattfinden. Fragen, Kritik, Tipps, andere Ideen…Erfahrungen….etc .Wär natürlich toll!
      Es soll auch nicht zeitlich begrenzt sein.

      Da das aber ein Kunstblog ist, werde ich es mit meiner Kunst verbinden. Ich habe viele Kinderbilder gemalt…und sicher kommt jetzt noch mehr dazu. Geschieht ja schon…
      Toll wär’s, wenn bei deinen Texten auch Gedichte von Dir dabei wären?
      Denn es wär überhaupt schön, wenn viel Kunst dabei ist. Doch alles andere auch!
      Im nächsten Artikel kommt mehr darüber! Dann würde ich mich sehr, sehr freuen, wenn ich auf dich zählen kann!
      Liebe Grüße und herzlichen Dank, Petra

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  1. Random Randomsen

    Eine ganze Palette spannender Bilder. Herzlichen Dank für dieses Bilderfest. 🙂
    Aktuell möchte ich hier nur zu einem Bild kommentieren, weil mich das grad besonders fasziniert. Und zwar Das kleine Mädchen D. Insbesondere gefällt mir dabei, dass die Dinge nicht unbedingt sein müssen, wonach sie auf den ersten Blick ausschauen. Natürlich fällt das Mädchen als «Lichtgestalt» hier besonders ins Auge, die sich zielstrebig durch eine bedrohlich düstere Umgebung bewegt. Auf den zweiten Blick stellen sich Fragen. Was macht diese Lichtgestalt so lichtvoll? Ist es ein inneres Feuer? Sichtbar gewordene Lebenskraft? Eine (sozusagen) kosmische Energie, die den Körper belebt? Ist es all das zusammen (und noch mehr)? Spielt es überhaupt eine Rolle? Und ist die Umgebung wirklich bedrohlich? Auch wenn der Grundton eher dunkel ist, sind hier viele freundliche Farben anzutreffen. Ist es einfach eine besondere Stimmung zur Zeit der Abenddämmerung? Und das Mädchen ist auf dem Weg nach Hause?
    Die Antwort (so wie ich sie aktuell höre) lautet: «Es ist, was es ist, und ich gehe, wohin ich gehe?»

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    1. PPawlo Autor

      Ein Bilderfest? Herzlichen Dank ! 🙂 Das freut mich sehr und erstaunt mich zugleich…
      Und so siehst du „Das kleine Mädchen D“? Als Lichtgestalt?Auf den ersten Blick kommt mir das voll esoterisch vor. Ist es das?? Doch auch wenn ich mich nicht zu den Esoterikern zähle, kann ich mich in deine Interpretation gut hinieinversetzen.
      Gerade Kinder haben für mich etwas von Lichtgestalten an sich. Und dieses kleine Mädchen hier läuft so entschlossen, so ganz im Laufen, dass ich auch deine letzte Antwort nachvollziehen kann.
      Ins Leben geworfen, noch nicht darin aufgehoben, aber ganz im Augenblick…
      Wohin sie geht, weiß ich nicht. Aber letztendlich gehen wir ja alle heim…;)

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      1. Random Randomsen

        Bilderfest mag erstaunen. Weil die Bilder vielleicht vordergründig nicht unbedingt festlich wirken. Dennoch ein Fest. Erstens aufgrund der Vielfalt. Und zweitens, weil auf jedem der Bilder (spätestens auf den zweiten Blick) etwas kraftvoll Zuversichtliches zum Ausdruck kommt. Ganz schön finde ich beispielsweise auch die hortensienbereicherte Fotografie. 🙂
        Die Sache mit der Lichtgestalt lässt sich esoterisch sehen. In meinem persönlichen Sprachgebrauch bezeichne ich gerne Menschen als Lichtgestalten, wenn sie eine besonders positive Ausstrahlung haben (ein sonniges Gemüt, besondere Herzenswärme, eine ausgeprägte innere Kraft, usw.). Man kann es auch rein auf die Materie bezogen sehen. Wir bestehen ja buchstäblich zum Teil aus Sternenstaub. Ein gewisser Prozentsatz unseres Körpers gehört mal zu einem Stern.

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        1. PPawlo Autor

          Na, wie gut, dass ich nachgefragt habe und so noch einmal einen so schönen Kommentar bekommen habe :)! Das Wort „Fest“ gebrauche ich auch häufig. Von daher versteh ich gut, was du meinst! Menschen mit positiver Ausstrahlung Lichtgestalt zu nennen, gefällt mir auch sehr gut. Das meine ich bei Kindern. Sie sind wohl dem Ursprung näher…Sternenstaub statt Asche spricht mich auch sehr an 🙂
          Schön, dass du mir in die Quere gekommen bist und hier immer wieder mit solch bereichernden Kommentaren auftauchst!
          Noch einen schönen Abend!

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  2. Pingback: Samstag, den 20. August 2016 | Kulturnews

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