14 Gedanken zu „Sereno*

  1. PPawlo Autor

    Oh, that’s a nice, well-doing feedback and that from you ! Thanks Debi! I liked your today’s post very much, too. I’ll go back to it….There was even a very touching favourite…

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  2. Random Randomsen

    In seiner lichtverliebten Bewegungsfreude ist das Originalbild natürlich ein Blickfang. Und man fragt sich, wer da traumtänzerisch seinen Fußabdruck hinterlassen haben mag?
    Die digitale Variation hat eine völlig andere Ausstrahlung. Würde man nicht die Details wiedererkennen, könnte man es für ein völlig anderes Bild halten (und das ist es ja wohl eigentlich auch). Das Traumtänzerische ist zum Traumwandlerischen geworden. Die Eindrücke sind weniger geworden – dafür haben sie an Intensität gewonnen.
    Für mein Empfinden bildet übrigens zur digitalen Variation das folgende Klangbild eine schöne Zugabe: https://youtu.be/7iLUyvHJFNY

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  3. PPawlo Autor

    Warum musste ich deinen Kommentar jetzt wieder genehmigen??? Seltsam…Alle anderen sind heute einfach problemlos wie immer reingekommen.
    Interessantes und Schönes schreibst du da wieder! 🙂 Ja, für mich sind das auch zwei Bilder und zwei Stimmungen. Der erste ilichtvoll heitere „Blickfang“ (Dank!) in den Fußstapfen Mozarts und das zweite feurig mit dunklen Kontrasten, eher Vivaldi. 🙂 Das Video dazu ((Dank!) ist eines meiner Lieblingsstücke von Bach. Mit Musik und Geschichte würde ich allerdings das 2. Bild von rechts nach links sehen (oder drehen), weil sich zwei Wege treffen, und mein Blick hat sich (bei allen Bildern) voll auf Links nach Rechts eingefahren… 🙂

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    1. Random Randomsen

      Hm. Ich vermute mal, dass dies mit dem Link zu tun hat, den ich in den Kommentar „eingebaut“ habe. Das wird ihn verdächtig gemacht haben.
      Drehen fände ich bei der Variation schade. Wobei ich nicht sagen kann, ob hier bereits Gewohnheit mitspielt. Da wirkt der erste Eindruck ja oft prägend. Überrascht bin ich allerdings von der Vorstellung, ein Bild von links nach rechts zu betrachten. Mir fällt es eigentlich eher natürlich, Bilder vom Zentrum her zu erschließen. [Es sei denn, ein ausgeprägter Blickmagnet erweise sich als unwiderstehlich.]

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      1. PPawlo Autor

        Hallo und Guten Morgen! Ja, die Genehmigung des Kommentars war tatsächlich wegen des Links nötig… Das hatte ich sogar mal selbst eingestellt! Diese Zugabe ist sehr schön und eine willkommene Erweiterung der digitalen Variation. Ich hab es mit geschlossenen Augen nochmals gehört. Da kommt die Musik für mich viel intensiver rüber!
        Normalerweise sehe ich ein Bild auch vom Zentrum aus.So trete ich sozusagen in das Bild ein…Bei Ausstellungen versuche ich deswegen auch, in der Mitte des Bildes zu stehen.
        Aber sobald ein Zeitverlauf dargestellt wird (wie z.B. ein musikalischen Stück oder eine Geschichte) geht die Richtung des Blicks für mich von links nach rechts. Das Wandern der Augen bringt das Bild praktisch in Bewegung, so wie die Fantasie schon die Bewegung erahnt hat…Oft zeigt ja ein Bild auch links unten bei mir diesen Einstieg an und führt weiter…hier sozusagen eine Reise ins Licht.
        Macht das so einen Unterschied für dich aus?
        Die beiden Bilder habe ich in der Richtung auch bewusst gewählt und gestaltet.
        Aber du hast die Zugabe ja eh nicht als Interpretation des Musikstücke gedacht (habe ich fälschlicherweise geglaubt) …Auch meine Bilder entstanden nicht wegen sondern mit der Musik.im Hintergrund. Danke, Random! Lass es dir heute so richtig gut gehen! Die Sonnen tut ja schon einiges dafür… 🙂

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        1. Random Randomsen

          Ja, in diesem Fall war die musikalische Zugabe als Klanghintergrund gedacht – als akustische Wand hinter dem Bild, sozusagen. 😉
          Wenn das Bild eine Chronologie darstellt – das ist allerdings ein Kapitel für sich. Bei der Musik stellt sich das Problem ja nicht. Die muss, damit sie Sinn macht, eigentlich immer in einem bestimmten Zeitverlauf gespielt – und ergo gehört – werden. Aber beim Bild. Da wird ja ein Zeitverlauf dargestellt, aber letztlich auch wieder aufgehoben, weil ja das ganze Bild gleichzeitig da ist. Ob der Eindruck allerdings der gleiche ist, unabhängig davon, ob man mit den Augen dieser Zeitlinie folgt oder ob man irgendwo „ins Bild reinspringt“ und es sich von dort aus erschließt – ich weiß es nicht. Das Problem ist ja, dass man den „jungfräulichen Blick“ nur einmal hat. Allerdings meine ich, dass sich ein Bild ohnehin erst erschließt, wenn man in die Tiefe geht. Das bedeutet für mich dann auch, den Blick zwischendurch abzuwenden und das Echo des Bildes zu spüren.
          Ich wünsche dir ein wohlgefühliges Wochenende. 🐻

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          1. PPawlo Autor

            Guten Morgen und gleich mal einen “wohlgefühligen“ 🙂 Sonntag für dich zurück!
            Der instinktive Blick auf ein Bild ist für mich schon ein interesantes Thema… Irgendwie habe ich vorausgesetzt, dass das jeder so macht wie ich …Das Gute daran: jetzt sehe ich, dass das eben auch zur Freiheit und zum eigenen Wesensbereich des Betrachters gehört. Wie lange schaut er hin, wie oft wechselt er den Blick, lässt er sich führen oder fixiert er spontan oder bewusst Details etc, etc…Als ich noch ganz intensiv der Frage nachging, in wieweit Musik durch Malerei dargestellt werden kann, war diese „Chronologie“ wie sie ja auch in Schrift und Notenbild vorhanden ist für mich einer der Ansätze…dann kam das Video hinzu…und jetzt ist sie auch oft da ohne dass ich eine bestimmte Musik im Sinn habe. das ist hier auch bei beiden Bildern der Fall. Schau mal links unten bei den Bildern : dieses Mal gibt’s sogar die Möglichkeit von 2 „Wegen“, wenn nicht noch mehr 🙂 🐻

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            1. Random Randomsen

              Offen gesagt habe ich mir über die „blicktechnische Erschließung“ eines Bildes bisher kaum Gedanken gemacht. Eigentlich erschien es mir ganz natürlich, mich zunächst einfach gleichsam zu „zentrieren.“ Alles andere hat sich dann ohnehin von Bild zu Bild individuell ergeben.
              Irgendwie ist es schon erstaunlich, wie verschieden Musik und Malerei in dieser Hinsicht sein können. Denn in der Musik ist die Chronologie eine sehr fragile Angelegenheit. Sogar ein falsches Tempo oder zu „wildes“ Rubato können störend bis zerstörend wirken. Allerdings ist es auch bei der Musik so, dass man sie sich in der Regel nach und nach auf individuelle Weise erschließt. Es gibt wohl kaum jemanden, der bereits beim ersten Hören jedes Detail ganz bewusst aufnimmt.
              Ein Gedanke, der mich in dem Moment trifft, da ich von unten links auf die Suche nach den Pfaden gehe: Irgendwie hat ja auch ein Bild seine spezielle Melodie und Harmonie – und je nach Betrachtungsweise erschließt sich eher das eine oder das andere. Aber das ist jetzt nur so eine spontane Idee. 🙂

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