Durch Wind und Wellen 4*

( Dies ist ein weiterer Beitrag aus meinem eigenen Projekt „Aus meinem Atelier“  s. Eigene Projekte , in dem ich Beiträge bündele, die sich konkreter mit meinen Schaffensprozessen beschäftigen. Oft geben die Kommentare auch weitere Auskünfte.)

Through wind and waves 4

Drei digitale Arbeiten/ Three digital works, 2017

Ich frage mich, was das Schwarz mit Euch macht. Bedrückt es Euch?

Für mich ist es hier eine einzigartige Bühne für Farbe und Leben. Aus dem Dunkel hervor  :)

*******

I wonder what an effect this digital work in black has on you? Does it depress you?

For myself here black is a unique stage for colour and life. Out of the dark   :)

 

 

 

19 Antworten auf “Durch Wind und Wellen 4*”

  1. Sehr unterschiedlich in der Wirkung empfinde ich die beiden Bilder: das linke Bild (D14web) hat mich regelrecht erschreckt es sieht für mich wie eine Maske mit Sehschlitz aus… Das rechte Bild wirkt auf mich freier, obwohl auch hier schwarz sehr dominant rüberkommt. Auf jeden Fall zwei Bilder mit ‚Denkpotential‘ liebe Petra.
    Ciao Birgit

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    1. Das ist spannend! Das Gesicht sehe ich erst jetzt! Und ja, das kann erschrecken!
      Und das zweite Bild hat mehr Raum, so dass es freier rüberkommt, ja.
      Also gestern ist das erst entstanden. In einer Art Farbrausch! Natürlich sehe ich das bei mir in größer und kann mir das Rot mit allen lebendigen Einzelheiten so richtig schön heranholen…Hier im web wird auch für mich das Schwarz immer dominanter.
      Dank für deine offene Antwort. Das bringt mich weiter! :)

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      1. Oh, das war ja gar nicht als Kritik gemeint. Ist einfach nur das, was bei mir ankommt. Und das ist definitiv ja immer auch durch mich selbst gefärbt. Ich finde es immer gut, wenn Bilder mich berühren – auf welche Art auch immer. Dafür danke ich Dir.

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    1. Das versteh ich gut. Es ist ja auch nur der Vogel sichtbar, fast wie im Scheinwerferlicht, sonst Dunkel.
      Nichts zu sehen außer der „Hauptperson“ oder später eine weitere, beide gleichförmig, schematisch in Form und Bewegung. Danke für deine Assoziation, Andrea!

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  2. Liebe Petra, ich mag Schwarz sehr als starken Kontrast, dass der Himmel, also in diesem Fall die größte und Hauptfläche, schwarz ist, wäre mir persönlich zu viel, aber der Grund, der erdet, kann gerne sehr dunkel sein mit Pendants auf der übrigen Fläche….

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    1. Ja, deine Malerei verbinde ich nun gar nicht mit Schwarz! :)
      Nun sehe ich im Schwarz auch gar keinen Himmel, sondern enfach einen „unbeschriebenen“ Raum, dunkel, ungeformt und doch mit viel Inhalt, Unbekanntem…
      Das ist mir durch deinen Kommentar voll klar geworden! Hab lieben Dank für deine interessante Rückmeldung!

      Gefällt 2 Personen

  3. Ob es primär am schwarzen Hintergrund liegt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen – aber diese Bilder kommen mir, mehr als sonst üblich, wie Traumgesichte vor. So oder so wirkt das Schwarz auf mich nicht bedrückend. Das wäre wohl eher bei ausgesprochen düsteren Farbschattierungen der Fall. Genau so wie es optisch eben für einen ausgeprägten Kontrast sorgt, ist schwarz für mich ein Symbol für konzentrierte Aufmerksamkeit – man schafft gleichsam eine optimale Projektionsfläche für Gedanken und Empfindungen. Deshalb vielleicht auch die Assoziation der „Traumgesichte“.
    Mehr als bei den anderen Variationen zum Thema sehe ich „Wind und Wellen“ hier als Metapher. Vielleicht gar ein sich-Berauschen an der schöpferischen Kraft menschlicher Emotionen und Gedankenkräfte. Das wäre ja dann in seiner Art auch wieder ein Naturerlebnis – ironischerweise sogar mit dem latenten Risiko, Schiffbruch zu erleiden.

    Gefällt 3 Personen

  4. Dein intensives Eingehen auf diese Bilder und den schwarzen Hintergrund ist nun das iTüpfelchen über alle Kommentare hier, die eh schon für mich ein Geschenk sind! Traumgespinste!: Das Schwarz hat tatsächlich mit einem Raum zu tun, wie ich ihn gerne im Dunkeln, bei der anfänglichen Stille vor dem Musikhören, vor dem Einschlafen und in Träumen erlebe. Ein Raum, der sich mit Leben füllen wird oder schon gefüllt hat, ohne dass ich manchmal davon weiß. Ein Welt-Raum. Das in Worte zu fassen, kann ich erst jetzt nach all den Kommentaren. Denn die eigentliche Frage an meine Besucher hier war :
    „ich weiß, dass das Schwarz in meinen Bildern verschrecken kann. Ich weiß aber nicht so genau, warum ich mich doch immer wieder dafür entscheide und es mich nicht erschreckt. Was macht es mit euch?“ Habe ich doch auch von einem Kunstlehrer gelernt, bloß nie zu viel Schwarz in die Malerei zu packen…
    Ja, auch mir geht es so, dass die Metapher hier am ehesten zu spüren ist, eben durch den Kontrast, das Rampenlicht und den Fokus auf das Wesentliche ( durch die schwarze „Projektionsfläche“), das Schematische und Typenhafte, das einen Hauch der Ewigkeit hinzufügt :)
    Hab ganz besonderen Dank für deine Auseinandersetzung mit meinen Arbeiten und dieses ganz besondere einfühlsame Echo, das mich weiterbringt! 🌟

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  5. Schwarz als Hintergrund tut eigentlich nichts mit mir. Es ist passiv, tritt zurück, um Raum zu schaffen für eine Epiphanie – ein Erscheinen. Die rotfarbige Vogelform darf sich zeigen.
    Anders ist es, wenn das Schwarz geformt ist, zB der „schwarze Punkt“ oder das schwarze Parallelogramm, mit dem manche Maler experimentiert haben (Kandinsky, Klee; Malevich fallen mir ein, auch Ulli hat zuletzt ein Bild mit einem schwarzen Punkt geschaffen, sie nennt es Zeitpunkt. https://cafeweltenall.files.wordpress.com/2017/09/0070-06-06-2017-zeitpunkt.jpg?w=750&h=499). Dieses Schwarz ist aktiv, will sich wandeln, muss sich wandeln zum Lichtvollen, denn sonst wird es zum Schwarzen Loch,das alles verschlingt.

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    1. Das sind spannende Gedanken! Lieben Dank! Ja, es gibt von mir und in der Warteschlange für mein „da sein im Netz“ eine ganze Reihe, die schlicht „Erscheinung“ heißt, 2011 begonnnen, jetzt wieder aufgenommen und in der Warteschlange für meine Seite. Und ja, das Licht spielt in den Bildern mit dunklem Hintergrund oft eine bedeutende Rolle! Auch Dank für den passenden Link! Ja, eine schwarze Form wirkt noch mal ganz anders. Auch ein Bild ganz in Schwarz wie bei Pierre Soulages, von dessen „outrenoir“(jenseitiges Schwarz) ich ja schon berichtet habe. :)

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  6. Nein, ich finde es nicht bedrückend. Ich finde es klar. Ich finde es straight. Ich finde es authentisch. Es ist wie die Betonung des Themas. Der Unterstrich. Der Punkt.

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