Aber bitte mit Farbe! / But with some colour please!*

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Digitale Arbeiten, digital works 2017-18 © Petra Pawlofsky

18 Antworten auf “Aber bitte mit Farbe! / But with some colour please!*”

  1. Schon beeindruckend, wie intensiv diese Spektralfarben sein können. Die machen echt keine halben Sachen. ;) Es ist ausgesprochen wohltuend, sich daran so richtig sattzusehen. :)
    Dennoch kommt es mir vor, als wirke dieses komplette Spektrum mit der Zeit fast ermüdend. Und es ist dann ganz angenehm, zwischendurch nur Ausschnitte zu sehen (wie in Farbspiele 2b). Oder auch ein Muster mit Hintergrundstruktur (wie in Farbspiele 3).

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    1. Ja, ich kann deine beiden Reaktionen gut verstehen. Geht’s mir doch ähnlich und ich denke, das haben diese kräftigen Farben einfach in sich. Diese Bilder haben auf mich eine stark energiesierende Wirkung. Sie wirken schon einzeln wie ein Kick. So viele auf einmal zu zeigen ist sicher auch gewagt und für den verweilenden Betrachter auch anstrengend.(wegen ihrer „Lautstärke“) Aber ich dachte, wir können wohl alle bei dem diesjährigen Januargrau Farbe gebrauchen. So war die Arbeit damit an den grauen Tagen auch eine Wohltat, ja fast eine Notwendigkeit für michi! :)

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      1. Ja, diese Farben haben eindeutig einen hohen Nährwert. :) Wobei man sich wahrscheinlich ganz automatisch das aus dem Spektrum aussucht, was man im jeweiligen Moment besonders gut brauchen kann (das kann natürlich gelegentlich auch alles sein). Wobei ich eben ganz generell Farben schon als „Lebensmittel“ bezeichnen würde (während ich auf Lebensmittelfarbe gerne verzichten kann). Man merkt generell auch sehr gut, wenn man wieder „farbsatt“ ist – das Risiko einer Überdosis besteht eigentlich nicht.

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        1. Spannend! Spontan habe ich dir erst einmal zugestimmt. Und Farben „nähren“, das finde ich auch, vor allem Gemüt und Seele. Ich finde auch kein negatives Wort für zu viel oder schadende, ungesunde Farbe. Kommt dir da ein Ausdruck? Und der Rausch, den man durch Farben bekommt, ist ja voll positiv besetzt. Und doch gibt es für mich grelle Farben und Farbmischungen, (die es wohl so in der Natur nicht gibt; denn da sind grelle Farben auch immer schön (oder?), die mir nicht guttun. Da kommt mir das Wort Kakophonie oder Missklang aus der Musik, die mir gelegentlich auch auf den Magen schlagen kann. Das gibt es für mich auch bei der Farbe. Für dich nicht? :)

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          1. Eine vermeintlich ungesunde Wirkung einer Farbe hat wahrscheinlich nie direkt mit dem jeweiligen Farbton zu tun. Beispielsweise Leuchtreklamen mit zu grellem Licht, Geflimmer und hektischem Blinken und Flackern – das kann schon physische Auswirkungen haben. Aber das hat ja nichts mit der Farbe zu tun. Oder die Farbgebung eines Raumes kann depressive Stimmungen begünstigen. Das hat dann aber wohl weniger mit der vorhanden Farbe, als mit den fehlenden Farben zu tun – eine Mangelerscheinung. Dass Farben dennoch „augenbetäubend“ wirken können, hat wohl primär damit zu tun, wie sie angewendet werden. Unglückliche Farbkombinationen, unangenehme Muster. Und dann ist die Wirkung natürlich auch vom Objekt abhängig. Was einen Leuchtturm „kleidet“, wäre wohl beim Kölner Dom nicht so schick. ;)

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            1. Ja, da ist viel dran! 😀
              Danke Random !
              „Das urtümliche Wesen der Farbe ist ein traumhaftes Klingen,
              Farbe ist Musik gewordenes Licht.“ (Johannes Itten) In diesem Sinne ist Farbe ein Wunderwerk und kann nicht schaden, denk ich mal. Sie ist dann aber auch schlecht in Worte zu fassen… Jedenfalls habe ich bei verschiedenen Leuten schon die erstaunlichsten Reaktionen auf Farbe, auch im negativen Sinn, erlebt. Manchmal hat das wohl auch mit Erinnerungen, Erlebnissen etc zu tun, und ist wie in deinen Beispielen dann auch mit anderem „vermischt“. Danke Random ! Hab’s gut heute! :)

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              1. Farbe ist letztlich auch deshalb schwer in Worte zu fassen, weil ihre Wahrnehmung ja unterschiedlich ist. Und zwar nicht nur in extremen Fällen wie bei Farbenblindheit. Beispielsweise sehe ich Farben mit dem linken Auge kühler (oder mit dem Rechten wärmer, je nachdem).
                Ja, die persönlich verknüpften Erinnerungen haben mit dem Farbton eigentlich herzlich wenig zu tun. Aber ist die Verknüpfung einmal da, wird man sie schwer bis gar nicht mehr wieder los.
                Dir einen buntfeinen Tag. :bear:

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                1. Das mit dem rechten und linken Auge habe ich noch nie gehört. Mit beiden Augen allerdings müsste das ja dann gerade richtig sein`? Tiere sehen ja z.T. vollkommen andere Farben als wir oder nur Grautöne. Das habe ich mal auf einer Ausstellung nachvollziehen können. Tja, die Wahr-nehmung ist gar nicht so wahr. ;) Es war ein buntfeiner Tag, ja! 🐻

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                    1. 😃
                      Na, das kannst du schnell herausfinden:
                      Siehst du rot? (Nein mit Katzenauge)
                      Siehst du in der Dämmerung gut? (Eigentlich klar: Ja mit Katzenauge) Aber sicher kannst du den Tag wie eine Katze genießen, am besten Platz, wenn möglich in der Sonne. :)

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