Klar Schiff 2*

Ich füge diese Bootsbilder dem Projekt Boote und Schiffe von Café Weltenall von Ulli Gau hinzu. Mit einem Klick darauf siehst du die Bilder größer und schöner/ I add these images to Ulli’s project Boats and Ships by Café Weltenall. / With a click on them you can see the images bigger and more beautiful on black)

In ihrem Beitrag Boote und Schiffe 004  spricht Ulli den symbolischen Gehalt der Boote und Schiffe an. Dabei geht es auch um den Tod. Sie stellt auch die Frage, wieweit auf Grabsteinen Schiffe abgebildet sind. Das erinnert mich an unsere Amrumreise und den idyllischen Friedhof im Ort Nebel. Dort findet man viele Beispiele. Hier sind welche:

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In her post Boote und Schiffe 004 Uli writes about the symbolic meaning of boats and ships. She mentions death, too. She wonders if there are many ships on tomb stones. This has reminded me of our stay on Amrum and the idyllic cemetery in its place Nebel . There you can see many examples. Here are some of them:

Das Schiff dient auch als Symbol des Sterbens und des Übersetzens ans andere Ufer. Davon habe ich nicht nur geträumt, sondern ich habe es immer wieder gemalt. Hier auf meiner Seite sind die Bilder heute vor allem dunkel, sozusagen am Anfang des Übersetzens. Diese Überfahrt findet für mich nämlich nachts statt und endet schließlich im Licht. In einem Traum sah ich drüben ein hell erleuchtetes Schloss auf einem Hügel. :)

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The ship serves as a symbol of dying and travelling to the other shore. I have not only dreamt of it, but I’ve painted it again and again. Here on my page the images are mainly dark today, i.e. quite at the beginning of the trip. Why? The transfer takes place at night for me and at last, it is plunged into light. In one dream I saw a brightly lit castle on a hill. :)

 

23 Antworten auf “Klar Schiff 2*”

  1. Liebe Petra, mein Herz hüpft vor Begeisterung! Die Grabsteine mit den Schiffen sind wunderbar, für mich ist es eine Bestätigung dafür, dass ich vermutet habe, dass es nahe am Meer solche Grabsteine einfach geben muss!!!
    Deine Bilder und deine Vorstellung von der Überfahrt trifft sich mit meinen, ich habe sie zwar nicht geträumt, aber einmal auf einer schamanischen Reise so erlebt. Dein letztes Bild „die nächtliche Überfahrt“ ist mein absoluter Favorit aus deiner heutigen Serie.
    Ich bekomme Lust mit dir eine Ausstellung zu machen :)
    herzliche Grüße, Ulli

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    1. Ja, es ist sehr schön für mich, deine Begeisterung mitzubekommen! Dass ich überhaupt wieder auf diese Grabsteine gekommen bin, hab ich ja dir zu verdanken! :)
      Auch dass du ähnliche Bilder in dir hast, in einer ganz anderen Situation ist bereichernd zu erfahren! Ja, ich versteh, dass dieses letzte Bild dich besonders fesselt! Es ist auch für mich eine Wirkung drin, die ich kaum in Worte fassen kann.
      Eine gemeinsame Ausstellung? Das macht mich neugierig.! Hast du Vorstellungen davon?? Vielleicht erst nur mal wir zwei online zu einem Thema? Magst du mir mal eine Mail schreiben? An ppawlo@web.de Lass dir nur die nötige Zeit. In der nächsten Zeit ist eh viel bei mir los.

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  2. Wunderbar sind sie alle. Mehr noch als die leuchtend lockenden Boote spricht mich hier das Bild „Auf der nächtlichen Überfahrt D1“ an. Denn es schlägt für mein Empfinden all die Saiten an, die mit den großen Übergängen im Leben verbunden sind. Durchaus gemischte Gefühle. Einige Wehmutstropfen möglicherweise? Gespannte Erwartung. Vielleicht, kühlen Nebelschwaden gleich, einige bange Ahnungen, die sich aber gleich wieder verflüchtigen in der geborgenheitsverheißenden Gewissheit, dass hier alles seine Ordnung hat.

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  3. :) Das erste Bild ist der Ausschnitt aus einem ganz alten Aquarell, den ich jetzt digital bearbeitet habe. Du beschreibst diesen Übergang sehr treffend. Herzlichen Dank ! Take care! Liebe Grüße, Petra

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  4. Interessant, diese alten Grabsteine. Die großen Segler darauf lassen sofort an stürmische Reisen denken, an Seenot und Untergang…
    Deine Bilder gefallen mir sehr.
    Das letzte der Bilder erzeugt in mir ein ganz beklommenes Gefühl.
    Ich sehe die letzte Fahrt, von der es kein Zurück gibt.
    Alles liegt hinter uns, der Weg führt ins Licht,
    warum also dieses beklommene Gefühl?
    Weil man einfach nicht weiß, wann es geschieht?

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    1. Danke! Ich freue mich, dass dir meine Bilder so gut gefallen!
      Ja, das sind Grabsteine von Seeleuten.
      Ich kenne dieses Gefühl eines gewissen Unbehagens beim Betrachten des Bildes auch.
      Allein das Dunkel darin macht Beklommenheit schon naheliegend.
      Und kein Zurück mehr, wie du es schilderst, ist ja auch schon ein Grund allein für Beklommenheit. Und jetzt im Leben fällt uns der Gedanke an dieses Ungewisse meist schwer. Hier im Bild sind die Menschen der Siutuation ja auch voll ausgeliefert ohne selbst aktiv werden zu können. Angespanntsein und Unbehagen wegen des Rätselhaften, des Enigma , was da auf sie zukommt? Random hat diese Stimmung in seinem Kommentar sehr treffend beschrieben. Herzlich, Petra

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