Das Bild Klar werden 3*

(Ich füge diesen Beitrag meinem Projekt „Aus meinem Atelier“ hinzu/ I’m adding this post to my project “ From my studio“ )

All die folgenden Möglichkeiten gibt es, mein Bild „Klar kommen 3“ weiter zu malen. Gibt es eine darunter, die Euch am besten gefällt?/ All these possibilities of going on painting  my „Getting clear 3“ exist :

Diese weiteren Möglichkeiten habe ich dieses Mal einfach ausprobiert, nachdem für mich das Bild fertig war. Auch wenn sie mich sehr ansprechen und eindeutig klarer sind, endet meine Klarwerden Serie paradoxerweise mit diesem sprudlig-quirligen Bild:

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This time I’ve tried the following possibilities on my computer after the decision that the painting was finished: Paradoxically my series „Getting clear“ ends with this painting:Klar werden 3 R.png

Ja, es ist so viel drauf wie vorher üblich bei mir. Aber zu Zeiten der Reizüberflutung, des Immer mehr und der Überflussgesellschaft ist es wohl das, was sich in mir ausdrücken will.  Und in dieser Hinsicht bin ich wohl ein Kind unserer Zeit. Und subjektiv hinzu kommen eben auch meine Begeisterungsfähigkeit und Lebensfreude. ;)

Außerdem existieren ja die entworfenen, klareren Möglichkeiten auch ganz konkret. Ich brauche sie nur auszudrucken! Das werde ich auch tun. Ich könnte sogar eigens eine Wand damit bestücken oder sie zusammen ausstellen.   :)

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Yes, there’s so much on it as before on my paintings. But in times of sensory overload, of more and more and a society of abundance, it’s just what wants to be expressed I suppose. And in this respect I’m a child of my time. What’s added subjectively, however, is my love of life and my enthusiasm.

Besides, the other possibilities exist, too. I can and will print them. I might even decorate a wall with all of them around the original, and I might exhibit them this way. ;)

15 Antworten auf “Das Bild Klar werden 3*”

  1. Ist Kunst nicht immer Ausdruck der Zeit und der Persönlichkeit in dieser Zeit? Es hörte sich ein wenig an als wolltest Du Dich für irgendetwas entschuldigen.
    Ich mag das Bild mit den kräftigen Farben am liebsten (von den hier vorgestellten).
    Liebe Grüße und einen schönen Feiertag

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    1. Ja, das stimmt sicher meist, wenn Kunst Ausdruck beabsichtigt oder sich auch da unbewusst einschleicht.
      Entschuldigen möchte ich mich nicht, sondern das Paradox betonen, dass ich „klarere“, nicht so überfüllte Bilder malen wollte, letzten Endes im alten Stil bei ihnen mit mehr Überzeugung wieder lande. 😀 Danke, Belana! Auch dir einen herrlichen Tag!

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  2. Sehr gelungener Bild-Overload.
    Unsere Zeiten sind solche, in denen wir uns 1000 Dingen widmen können. Es gab Zeiten, da ging es vornehmlich um nackte Existenz. Und ein paar wenige Dinge daneben.

    Verbessere bitte „enzworfenen“. Ich gebe solche Hinweise auch gelegentlich bei anderen :-)
    Schönen 1. Maitag!

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    1. Ja, wir haben die Qual der Wahl!
      „enzworfen“ ist inzwischen also verworfen! War eigentlich gründlich bearbeitet, aber so geht’s uns allen halt. Auch dir noch einen schönen Maitag und Danke!

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  3. Mir gefällt aus der Galerie auch das erste Bild am besten. Auf mich wirkt es wie ein buntes Schiff (vielleicht kann ich gerade nur noch Schiffe sehen?! ;) ), dass den Nebel drumherum durchkreuzt, um in die Klarheit zu kommen und ich sehe sie schon durchscheinen.
    Herzliche Grüße, Ulli

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  4. Danke für die schöne Rückmeldung!
    :) Auch ich kann in mehreren Bildern ein Schiff sehen, wenn ich will. So hat deine EWrklärung auch etwas ganz Plausibles für mich. Aber geplant ist es eher als Richtungangabe, durch die ja auch Klarheit entsteht. Und auch das passt ja zu deinem Kommentar. Klar kommen, indem man auf dem eigenen Weg, beim eigenen Thema bleibt. Und das Thema war ja um diese Zeit „Klar Schiff“. ;) LG Petra

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  5. Auch wenn mir durchaus klar ist, dass der Ausdruck „klar werden“ in dieser Serie anders gemeint war, drängt sich mir hier eine andere Bedeutung dieses Ausdrucks auf. Und zwar kommt es ja auch vor, dass man beispielsweise ein bestimmtes Prinzip nie wirklich verstanden hat. Und plötzlich fällt der Groschen. Und man versteht nicht nur das Prinzip als solches, sondern auch seine vielfältigen Verknüpfungen. So sieht man zwar unglaublich viele Einzelheiten, aber das ist nicht beunruhigend, weil eben klar ist, wie die Dinge zusammenhängen. Dies nur so als kleiner Nebengedanke. :)
    Mit diesem Nebengedanken im Hinterkopf finde ich das Titelbild besonders interessant. Es lüften sich die Schleier und der Blick wird frei für etwas sehr Lebendiges und Faszinierendes. Wenn ich mich nicht täusche, dürfte es sich bei diesem Titelbild um den oberen Teil (ca. 60%) von „fertig oder weiter 3“ handeln. Diese Variante finde ich zwar auch sehr ansprechend. Dennoch hat für mich das Titelbild eine besondere Dynamik. Durch das recht breite Format verstärkt sich zudem dieser „Vorhang frei“-Effekt.
    Mein „bester Freund“ in dieser Serie ist allerdings doch das letzte, fertige Bild. Es wirkt auf mich frisch-erfrischend, mit wunderbar leuchtenden Farben und einer höchst erfreulichen Lebendigkeit. Nach einem klärenden Gewitter erstrahlt die Lebensfreude in neuem Glanz. :)

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    1. Ja, „der Groschen fällt“ oder „ein Licht geht mir auf“ sind andere Aspekte des Klarwerdens als in diesem Kontext, aber eine gute Ergänzung! Lieben Dank also!
      In diesem Bild hat es aber tatsächlich etwas damit zu tun ; denn ich habe hier auch einen Bereich und eine Richtung markiert. Inmitten all der Fülle drumherum.
      Mich erinnert das musikalisch gesehen auch z:B. an den Versuch beim Hören einer Fuge, z.B. dem ersten Fugenthema zu folgen, auch wenn die weiteren 3 sich einmischen und alles komplizierter machen. Das kann anfangs schwierig sein. Wiederholt man das immer wieder, fällt es viel leichter und die anderen sind auch bewusst voll präsent. Letztendlich auch ein „Vorhangfreieffekt“ (und Glücksgefühl). Ja, das Titelbild befindet sich in anderem Format auch in der Galerie, was ich ja jetzt häufiger mache, auch weil man es mit einem Klick drauf in der Galerie dann größer auf Schwarz sieht und so den Titel erfährt) Und das andere Format erzielt auch einen andere Wirkung, wie du ja so schön bestätigst! :)
      Eigentlich hätte ich dir früher antworten wollen, aber es war einfach zu viel los in den letzten Tagen. Die Zeiten werden bei mir jetzt eh unruhiger und es steht noch mehr Lebensfülle an. :) Es gibt damit auch unregelmäßigere Besuche im Netz. Ich hoffe, ich komme da dann nach. Anfang Juli dürfte es dann wieder in normaleren Bahnen zugehen. Liebe Grüße und herzlichen Dank, Petra

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      1. Ja, eine Fuge ist in diesem Zusammenhang ein für mich gut nachvollziehbares Beispiel. Man konzentriert sich auf einen Teil des Klangbildes und blendet den Rest möglichst aus. Letzten Endes ist es aber nur eine temporäre Reduktion – nicht ein Ausräumen, sondern sozusagen ein „Aufräumen“. Sozusagen ein Ordnen der Wahrnehmung, damit die dem Werk innewohnende Ordnung wahrnehmbar wird. Das wird dann sozusagen eine „wohltemperierte Resonanz“, weil man sich zunehmend darauf einSTIMMT. :)
        Da wünsche ich dir für die kommenden Wochen eine quirlig-lebensfüllige Zeit. :D
        Mit einem herzlichen Abendgruß :bear:

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        1. Ja, es ist wohl einfach das, was unsere Sinnesorgane ja eh machen: sie zeigen uns nur die Wirklichkeit so weit, wie wir das brauchen und vertragen. Hab’s gut ! Liebe Grüße zurück , Petra 🐻

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    1. :) Hab lieben Dank für diese nette Rückmeldung! Es gibt sicher auch noch andere Gründe für deine Wahl. ich schließe mich ihr jedenfalls an! Es war für mich der richtige Zeitpunkt das Bild als fertig anzusehen :)

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