Wo ist nur unser Weg geblieben/Where has our way gone?*

(In dieser Reihe über unsere Islandfahrt vor kurzem sind schon folgende Beiträge erschienen:/This is a series about our Iceland trip some weeks ago: Here are the posts before :1.Es dampft, zischt und rauscht/It steams, hisses and rushes*                                                             2. Dahinziehendes Licht/Passing light *)

Seid Ihr wieder dabei?

Für mich war der Ausflug ins Hochland ein Wagnis. Erst kurz vor unserem Flug nach Island hatten wir erfahren, dass unsere geplante Strecke gen Norden befahrbar und offen sein würde. Mitten im Juni! (Mit einem Klick auf die Fotos seht Ihr sie besser)

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Ready to go again?

The trip into the highlands was an adventure for me. Shortly before our flight to Iceland we had learned that it would be open and already easy enough to cross by car. In the midst of June! (With a click on the photos you can see them better):

In dieser Steinwüste lag noch etwas Schnee und es war sehr kalt und windig. Wie gut, dass wir unsere Wollmützen und Handschuhe dabei hatten! Und wir hatten ja alle Zeit der Welt, weil es nachts nicht dunkel wurde:

Plötzlich die Frage des Fahrers: „Wo ist denn unser Weg geblieben?“  Und da schlängelte sich ein Bach, der kurz danach zum Wasserfall wurde, durch unseren Weg. Wir hatten jedoch Glück. Am Telefon wurde uns angeboten uns abzuholen.. Und noch mehr Glück, weil in dieser einsamen Gegend plötzlich jemand mit dem Wagen von drüben kam, den Bach überquerte und uns dann noch Tipps gab. DANKE!!! Zuversichtlich setzten auch wir danach rüber:

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In this stony desert there was still some snow and it was cold and windy.But we had all the time of the world because it didn’t get dark at night:(With a click on the photos you can see them better)

Suddenly there was the driver’s question „Where is our way now?“  And there a creek crossed  it before becoming a waterfall. We were lucky though! We were offered a pick up on the phone. But then another car arrived from the other side in this lonely region and crossed the water! Then the  driver told us how to go on.THANKS!!! It wasn’t so difficult to cross afterwards.

 

Am Morgen hatte es noch unentwegt geregnet,  aber bis wir ankamen, hellte sich der Himmel immer mehr auf. Schaut einmal, wie sich das Hochland mit Sonne verwandeln kann! Und auch da haben wir Glück gehabt:

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In the morning it had rained cats and dogs, but the sky showed more and more its blue by the time we arrived at our destination. Just have a look how the highland can change with the sun:

Steine haben mich auch dort inspiriert. Ich habe sie aber alle dort gelassen, so wie es anscheinend in Island erwartet wird7There stones inspired me again. But I dropped all of them again, as it seems to be the rule in Iceland:

Fundschätze D1cSweb Juni 2018

Steinschätze D1/Stone treasures D1 2018

 

30 Antworten auf “Wo ist nur unser Weg geblieben/Where has our way gone?*”

    1. Ja, ich freu mich, dass ich da 2 Fliegen auf einen Schlag fange: einmal , Euch mitzunehmen und dann mir’s selbst immer wieder mal mit den frischen Eindrücken anschaun zu können! Dank auch dir! LG Petra

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  1. Da könnte man leicht ins Grübeln kommen. Wenn, wie man ja sagt, der Weg das Ziel ist, wo bleibt dann das Ziel, wenn der Weg weg ist? ;)
    Hier hat es sich jedenfalls gelohnt (auch für uns, die wir nun diese Bilder genießen dürfen), das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. :) Und sogar dein „Steinschatz“ blickt so, als hätte er ein klares Ziel vor Augen. :D

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    1. Wenn’s nicht weitergeht, wird man da vielleicht auf „Verweilen“ und ein Ziel gestupst, das genau an diesem Platz ist??? :)
      Na, jedenfalls ging’s ja bestens weiter und der Folgetag war dann noch bei einer Wanderung voll blauer Himmel (aber wir landeten auch mitten im Schnee! :D ) Da frage ich mich nun, ob ich noch mehr Sonnenbilder davon zeigen soll oder lieber zügiger weitergehe. Oh ja, dieser „Stein“ ruht in Würde in sich! Wenn das kein Ziel ist! :D

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      1. Ja, das ist immer wieder eine wesentliche Fragestellung. Geht es in erster Linie um Beharrlichkeit – darum, das ursprüngliche Ziel à tout prix zu erreichen? Oder sind da attraktive Alternativen? Manchmal ist das „offen sichtlich“ – oft auch nicht…
        Mehr Sonnenbilder klänge für mich nach einem guten Plan. :D
        [In Würde in sich ruhen übrigens ebenso. :) ]

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        1. Im Unglück ist das fast einfacher. Ich bin mit der Geschichte groß geworden, die meine Mutter uns immer wieder erzählte: Zwei Frösche fielen in der Speisekammer in einen Milchtrog. Sie wollen raus und strampeln. Der eine gibt aber bald auf und ertrinkt. Der andere strampelt weiter…bis er auf der Butter sitzt. Mir war erst die nötige Anstrengung die Lehre. Erst später wurde mir klar, dass da ja auch ein unerwartetes Geschenk, eine Mithilfe dabei ist. ;) Aber im Glück… wer die Wahl hat, hat die Qual…Oder im Ziel? Da heißt’s ja auch so schön“Der Mensch denkt, Gott lenkt“. :)

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          1. Diese Frosch-Geschichte habe ich noch nicht gekannt. :) Ja, das Geschenk, das ist die weniger offensichtliche „Pointe“. So liegt ja auch in ungeplanten (und oft höchst unerwünschten) Veränderungen oft eine Chance. Manchmal kommt diese aber erst zum Tragen, wenn man sich dem Fluss des Geschehens hingibt. Es kann die Dinge hin und wieder sehr erleichtern, wenn der Mensch ein-lenkt. :)

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            1. :) Ja, mit dem Kopf durch die Wand, das gibt Beulen.
              Ich, finde, das kann ich bereits bei kleinen Aktivitäten merken: Unseren Rasenmäher anzumachen in einem angestrengt-gewaltsamen Ziehen funktioniert nie bei mir. Konzentriert-entspannt schaff ich das mit weniger Kraft! etc etc Bei den größeren Dingen meldet sich das noch offensichtlicher. Danke für deine Gedanken, Random! Hab einen erfreulichen, entspannten Tag!

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                1. :) Lebens-Lauf offenbart hier ja ganz neue Aspekte für mich. Einmal mit dem Leben selbst als Hauptperson, dann aber auch der Mensch, der genüsslich, bedacht, hetzend, frohgemut oder melancholisch etc das Leben durchläuft. Danke für diese neuen Aspekte und diese Begriffserweiterung für mich! :D Auch dir einen frohgemuten Sonntags(ver)lauf ! :bear:

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                  1. Es ist ja immer wieder faszinierend, wie Sprache in ihrem Kern so viel mehr sagt, als wir im Alltagsgebrauch gemeinhin damit meinen. Man kann ja auch Bedeutungen hineininterpretieren. Dennoch ist es meine Erfahrung, dass in vielen Wörtern viel mehr steckt, als man zunächst annehmen möchte. Wäre dem nicht so, wäre ja auch Poesie kaum viel mehr als worthübsches Klingeling.
                    Mit einem herzlichen Sonntagsgruß :bear:

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  2. Frisch-ursprünglich und frisch-kühl, ja. In den ersten Tagen noch und bei Regenwetter. Aber es wurde später auch angenehm warm. Na, dafür fahre ich ja nicht dorthin. Ist auch schön frisch schön ;) Danke, Lu!

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