Mein Bild Islandimpressionen 1/My painting Iceland impressions 1*

Unsere Wanderung im Hochland inspirierte mich zu diesem Bild/Our walking tour in the highlands inspired my following painting:

 Islandimpressionen  1webRS 2018.jpg

Islandimpressionen 1, Ölkreiden und Acryl auf Leinwand, oil pastels and acryl on canvas , 40x50cm, 2018

Ihr könnt in meinem letzten Beitrag Fotos dazu sehen/ You can see some photos of it in my latest post:

Eine Wanderung in der Sonne /Some hiking in the sun*

31 Antworten auf “Mein Bild Islandimpressionen 1/My painting Iceland impressions 1*”

  1. Ein sehr erfrischender und harmonischer Gesamteindruck. Wobei da ja viele teilweise recht drastische Gegensätze vereint sind. Man sieht und spürt die Brüche und Kontraste, fühlt sich dadurch aber nicht gestört oder verstört. Die zahlreichen und vielartigen Geister Islands sind ja in Musik und Sprache oft sehr präsent. Und ihre Präsenz ist auch hier sehr stark. Sie durchschweben und durchweben alles. Besonders hervorheben unter meinen Eindrücken möchte ich auch die großzügige Orchestrierung mit zahlreichen fein abgestimmten Farbtönen. Das dürfte wohl der Optik dieser Landschaften entsprechen – es entspricht aber auch wunderbar den erwähnten „vielartigen Geistern“.

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    1. :) Ich freu mich sehr über dieses schöne Feedback! Ja, immer wieder tun sich Kontraste und Brüche auf! Auch daraus zaubert Island seine Magie. Was Legenden, Vorstellungen, Geschichte und Musik angeht, informiere ich mich gerade und möchte mich da einlesen und einhören.Die Kunst kommt sicher nicht zuletzt dran. So habe ich mir die CD Orphee von Johann Johannsson erstanden. Bisher passte für mich auch die Musik von Alan Hovhaness, die du vorgestellt hast und deren CD ich nun auch habe (Symphonien 1 und 50) :) Berg und Wasser sind ja auch in Island mit ihren verschiedenen und gegensätzlichen Eigenschaften vertreten. Mit liebem Dank, Petra 🌟

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      1. :)
        Mit den lebendigen Erinnerungen im Herzen gibt das bestimmt ein freudiges Stöbern und Entdecken. Damit wünsche ich dir viel Freude und bereichernde Entdeckungen. :)
        Und es stimmt natürlich. Die passenden musikalischen Stimmungsbilder müssen ja nicht zwangsläufig von isländischen Komponisten stammen. Und da bieten sich Werke von Alan Hovhaness (darunter ganz klar die Sinfonie Nr. 50) durchaus an.
        Mit einem klangvollen Abendgruß :bear:

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        1. Danke! Ja, da „bebildert“ sich mein Gedächtnis sicher noch auf eine andere Weise! :)
          Gibt es einen isländischen Komponisten, den du mir empfehlen kannst??
          Einen rundum erfreulichen Samstag! 🐻 Petra

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          1. Island erfreut sich ja einer sehr lebendigen Musikszene. Ich habe mal ein Trio als „Starter-Paket“ ausgewählt, das auch gleich eine hübsche stilistische Bandbreite abdeckt und von dem man auf YT auch was Gscheites findet. Auf Links habe ich verzichtet – mit den Stichworten sind die Sachen bestimmt zu finden.
            Wenn es um klassische Musik im landläufigen Sinn geht, würde ich mich mal beim Romantiker „Sveinbjörn Sveinbjörnsson“ umhören.
            Ansonsten würde ich unbedingt beim Klangmaler „Hilmar Örn Hilmarsson“ reinhören (da gibt es etwa bei YT den gesamten „Children of Nature“ Soundtrack).
            Unglaublich begabt und spannend ist „Anna S. Þorvaldsdóttir“. Bei ihr muss man sich allerdings auf sehr moderne, atonale Klangbilder einstellen. Eine Ausnahme ist das schöne Chorwerk „Heyr þú oss himnum á“. Ansonsten ist etwa „Aeriality“ ein für ihre Tonsprache typisches Werk (hier gibt es auf YT sogar mehrere Aufnahmen, wobei diejenige von der CD „Aerial“ eine deutlich bessere Tonqualität aufweist, als die Live-Aufnahme von der Premiere.).
            Auch dir einen zauberhaften und klangvollen Samstag :bear:

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            1. Ja, dass du gleich mit einer solchen Fülle von Vorschlägen aufwartest hat mich echt verblüfft! 😊
              Das freut mich um so mehr, als ich schon mal vorgesucht hatte, aber bei der Menge und Vielfalt
              nicht wusste, wo ich anfangen soll, bis ich eben den in diesem Jahr verstorbenen Johann Johannsson gefunden und mich auf seine für mich faszinierende Musik eingelassen habe.
              Allerdings hat das Trio in deinem ersten Vorschlag noch keinen Namen? Sonst habe ich schon ein bisschen reingeschnuppert und bin voll gespannt darauf! Hab also ganz lieben Dank für deine hilfreiche, anregende Resonanz! 🌟🌟🌟

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              1. Ja, die Menge und Vielfalt sind erstaunlich. Deshalb mochte ich mich auch nicht auf einen einzigen Vorschlag beschränken – und auf der anderen Seite sollte es dennoch nicht zu viel werden. So ist das „Trio“ entstanden, das es als echtes Trio eben nicht gibt, sondern das aus diesen drei erwähnten Namen besteht: Sveinbjörn Sveinbjörnsson, Hilmar Örn Hilmarsson und Anna Þorvaldsdóttir (oft auch Thorvaldsdottir geschrieben). Wenige Namen – und doch stilistische Vielfalt. :)
                Nun habe ich aber doch noch einen Nachtrag. Allerdings geht es nicht um einen Komponisten, sondern eine Sängerin. Ragnheiður (Ragga) Gröndal [die auch schon in meinem Adventskalender anzutreffen war] hat neben popmusikalischen Sachen auch mehrere Alben mit traditionellem isländischem Liedgut aufgenommen. Hier der Link zu einem davon:

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                1. Na, dieses TRIO werde ich mir also merken! Obwohl ich ja die isländischen Namen sehr
                  schwierig finde, auch wenn sie immer wieder ein erleichterndes -son und jetzt auch noch ein -dottir dransetzen.“ Icelandic Trio „wäre da leichter gewesen! :) Dein neuer Vorschlag ist ein berührendes (Wiegen)Lied, von dem ich mir gleich die Übersetzung angeschaut habe; denn darin fühlt man so etwas wie die isländische Seele mit ihren Schicksalen und ihrer Geschichte. Und so eine schöne, klare Stimme! Mit einem herzlichen, dankbaren Abendgruß, Petra

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                  1. Ja, die Namen sind schon gewöhnungsbedürftig (und werden in der Schreibweise häufig an den Rest der Welt angepasst, so dass man immer wieder zwei Varianten begegnet). Da klingt auch, wie überhaupt in dieser Sprache, viel Altnordisches mit.
                    Ich war ja zunächst ganz auf die bekannten Komponisten fixiert. Aber das überlieferte Liedgut ist ja auch sehr spannend (besonders, wenn es so fein arrangiert wird). Die beiden früheren Volkslied-Alben von Ragga Gröndal („Þjóðlög“ und „Tregagás“) sind übrigens momentan auch auf YT zu finden (mit kompletter Trackliste im Info-Feld). Also insgesamt mehr als drei Dutzend Möglichkeiten, die isländische Seele näher kennen zu lernen.
                    Mit einem klangvoll-herzlichen Abendgruß :bear:

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                    1. Noch mal ein Grund, dir zu danken! 🌻
                      Ich hab dich ja auf diese Fährte der Komponisten gebracht, da ich nach ihnen gefragt habe . Aber wie gut, dass sich das auf Musik schlechthin ausgeweitet hat!
                      Der Klang der isländischen Sprache er-zählt auch. Schade, dass ich ihn kaum gehört habe (abgesehen davon, dass ich nichts verstanden hätte) ; denn alle, mit denen ich zu tun hatte, sprachen Englisch. Hab’s gut heute! Mit einem herzlich-freundschaftlichen Gruß,
                      Petra 🐬🐻🐬

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                    2. Ja, es war eine gute Idee, danach zu fragen. 😃 Denn ich hätte nicht ungebeten mit Hinweisen um mich geworfen. 😉
                      Manchmal ist es auch wohltuend, wenn man eine Sprache gar nicht versteht, weil man sich dann umso mehr an ihrer musikalischen Qualität erfreuen kann. Die ist ja auch da, wenn „nur“ gesprochen und nicht gesungen wird. 😸
                      Mit einem herzlichen Sonntagnachmittagsgruß 🐻

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                    3. Hallo Random,es gibt doch die Möglichkeit, nach dem 10. Kommentar eine Antwort zu senden!
                      Das mit den Fragen hat ja prima geklappt und klar, seine Schätze sollte man nicht einfach so in den Raum werfen. (Da gibt‘ s ja noch einen deftigeren Ausdruck mit Perlen vor die Säue.) ) Ja, der Klang der Sprache und auch des Sprechens ist für mich ganz wichtig. Liebe Grüße und Dank zurück, Take care! Petra

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                    4. Mir ging es eigentlich darum, dass man leicht die Entdeckerfreude stören kann, wenn man ungebeten mit Vorschlägen hereinplatzt. Wenn aber jemand nachfragt, bedeutet das für mich, dass die Reise über die „auf eigene Faust“ Pfade hinausgehen soll. Dann wird die Entdeckerfreude ja nicht mehr gestört, sondern erweitert. :)

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  2. Ich mag mich Random anschließen – das zuerst.

    Falls du Literaturtipps magst, ich kann sehr die zwei Bücher von Kristín Marja Baldursdóttir empfehlen: Die Farben der Insel (1.Band) und die Eismalerin (2.Band), sowie den Klassiker schlechthin (für mich) Islandglocke von Halldor Laxness und sehr zeitnah gibt es auch richtig viele gute Krimis, falls du gerne welche liest…
    herzliche Grüße, Ulli

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    1. Wenn ich mich richtig erinnere, warst du noch gar nicht in Island, hast aber schon so viel darüber gelesen? Respekt!!! Prima, da kann ich ja ordentlich loslegen! Deine Vorschläge wirken sehr interessant und kommen auf die Warteliste. Erst einmal kommt „Die Landschaft hat immer recht“ von Bergsveinn Birgisson dran und ein Buch über Islands Mythologie.
      Ich schau übrigens bei dir und vielen anderen nicht mehr bei jedem Beitrag vorbei, weil ich so viel einfach nicht schaffe und mich das zu sehr von der Malerei ablenkt. Das gilt auch bei allen anderen, die so oft, ja sogar mehrmals am Tag etwas reinstellen. Zur Zeit bin ich endlich mit der Internetbalance ganz zufrieden. Liebe Grüße, Petra

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      1. Das stimmt, ich habe schon viel über Isalnd gelesen, aber leider noch nichts über seine Mythologien, wenn du da eine Empfehlung hast…
        Und was deine Präsenz anbelangt, so sehe ich das so, dass das echte Leben immer vorgeht :)
        herzliche Grüße, Ulli

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  3. Noch hab ich das Buch „Island: Ein mythologischer Führer“ von Egeler, Matthias nicht in den Händen gehabt.. Wenn ich’s gelesen habe und du das magst, kann ich dir berichten, ob es lebendig Auskunft gibt oder zu trocken ist . Zum Nachschlagen dient es allemal. Bei Amazon kannst du die Inhaltsangabe anschauen. Es gibt eine große Auswahl von anderen Büchern zu diesem Thema. Du hast die Qual der Wahl!
    Schön, wenn du mich verstehst, was das Internet angeht! Liebe Grüße, Petra

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