Ein Blick nach oben/ A look above*

(English summary below)

(Diesen Beitrag wollte ich erst am nächsten Dienstag veröffentlichen. Da Gerda Kazakou jedoch heute zu einem ganz besonderen Sternentag auch den Sternenhimmel im Visier hat, schließe ich mich jetzt ihrem Beitrag an. Er reiht sich auch in mein schon länger geplantes Projekt Musik und Sterne ein, siehe Teilnahme an Projekten

 

Harfe mit Hör-Bild Ein Blick nach oben 1dweb

Für das Projekt „Musik und Sterne“ des Musikpädagogen und Kursleiters Michael Swiatkowski aus Ottobeuren habe ich die digitale Bildreihe „Ein Blick nach oben“ entworfen und eine Mappe davon zusammengestellt. Als Musikgeragoge  bringt er in seiner Musikarbeit mit viel Einsatz und Freude Menschen jeden Alters zusammen. Er arbeitet mit ihnen u.a. in seiner integrativen Musikgruppe „Himmelstraum“:
Michael Swiatkowski ist auch in der Musikschule Ottobeuren Initiator der Ottobeurer Kunstolympiade, die letzte Woche ihr 10jähriges Jubiläum feierte. Herzlichen  Glückwunsch und weiterhin so viele Ideen und Engagement ! Alles, alles  Gute!

Der engagierte, umtriebige Musikus brauchte weitere sogenannte „Hörbilder“ im Quadrat von 30x30cm für das Musizieren auf der Veeh-Harfe. Dort werden die Saiten mit einem Bild und der Notenschrift (hier als Sternchen) unterlegt. So kann jeder das Instrument spielen, egal ob Jung oder Alt.

Harfe mit Hör-Bild hR1web

Die Hörbilder von Monika Sieveking, Carmen Kirkpatrick-Russ, Mirwais Musakhil,  Ingrid Braun und mir wurden bereits am Freitag, den 20. 04. 2018  im Festsaal des Lebenszentrums Ottobeuren bei der Veranstaltung „Musik und Sterne“  mit Planetenbildern von Hartmut Warm, der die harmonischen Gesetze des Planetenhimmels erforscht. Er hat das in seinem sehr interessanten Buch Die Signatur der Sphären dargelegt. Auf YouTube gibt es ein ganz ausführliches Video und eine kurze Zusammenfassung  von ihm dazu.

Zusätzlich habe ich die Motive auch im Querformat vorgestellt, was mehr einem normalen Bildformat zum Aufhängen entsprechen würde.

In seinen Kursen setzt Michael Swiatkowski diese Bilder auch folgendermaßen ein:

 

Michaels Idee.jpg

 

Summary

 

“A look above“ is a digital series I created for  „Music and the stars“, a project by the musician and instructor Michael Swiatkowski from Ottobeuren . I compiled a file of the works, too. (see above) The works are 30x30cm to fit in the „Veeh-harp“ below the musical notes that are shown on a transparent foil above. (see the photos above) So these instruments can be played by people of all ages and that’s what Michel Swiatkowski does with his group „Celestial Dream“ where old and young people meet to play on it and sing. You can see a first try on this harp here on YouTube.

At the cultural event „Music and Stars“ in April 2018 my works and those by other artists (see German text above) were shown and with them images of the planets by Hartmut Warm, author of the book „Signature of the celestial spheres„. He speaks about his research on videos on YouTube. Here’s one in English.

17 Antworten auf “Ein Blick nach oben/ A look above*”

    1. Ach, das freut mich jetzt sehr! Ich warte schon lange auf den günstigsten Augenblick für diese Veröffentlichung (die Veranstaltung war ja im April!) , aber es kamen ja Mön und Island ganz frisch und frech dazwischen! Jetzt passt es also bestens mit deinem Beitrag, die besondere Sternschnuppennacht und der Gratulation zur Kunstolympiade! Außerdem geben die hier erwähnten YouTubevideos so manche Anregung und Antwort auf die Fragen, die du in deinem Beitrag stellst. Herzlich, Petra

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  1. Das ist ja spannend. :) Man sieht ja, dass das Instrument zur Familie der Kastenzithern gehört – aber von einer Veeh-Harfe habe ich nun tatsächlich das erste Mal gehört. :)
    Wenn ich das jetzt richtig verstehe, dienen die „Hörbilder“ primär als meditatives Element? Sozusagen als optische EinSTIMMUNG in die Klangschwingungen? Wobei bei den Harfen zusätzlich zu den Bildern die Notenschrift (wohl als Transparentfolie) unterlegt wird. Gibt es da – abgesehen vom Format – bestimmte Vorgaben für die Bilder? Die hier gezeigten Bilder würden jedenfalls gut zum Stichwort „Himmelstraum“ passen.
    Besonders im Verbund mit der Harfe ergibt sich ja eine sehr spezielle Wirkung. Obwohl man beim Spielen nach unten (auf die Harfe) blickt, hat man gleichzeitig einen Blick nach oben. :) Faszinierend.

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    1. Hab lieben Dank für deine aufgeschlossene Resonanz! Die Notenbilder auf transparenter Folie sind allgemein üblich und erleichtern ja das Spiel auf der Veh-Harfe.“Auf diese Weise kann auch ein musikalischer Laie unmittelbar ein Musikstück spielen, indem er die untereinander verbundenen Noten in der vorgegebenen Reihenfolge zupft.“ (s. wiki) Ein Bild unter die Folie zu setzen, kann sehr schön aussehen und auch zum meditativen Element werden. Der Künstler muss nur einen klaren Platz für die Noten lassen.. Hier nun gab es die Vorgabe, Himmelsbilder für die Veeh-Harfe zu entwerfen, weil es bei der Veranstaltung ja um Musik und Sterne ging. Da bot sich der Sternenhimmel an. Michael fragte mich auch, ob ich nicht eins meiner Enigmabilder, das ihm aufgefallen war, dafür verwenden könnte. Zwar arbeite ich normalerweise nicht nach Themenvorgabe, aber dieses Mal faszinierte mich gerade die Vorstellung diese Blicks nach oben, der nach unten auf das Instrument fällt. Hier geht’s also auch wieder um die Relativität von oben und unten :)

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      1. Herzlichen Dank für deine ausführlichen Erläuterungen. :) Die ganze Sache fasziniert mich – deshalb bin ich besonders neugierig. :D
        Selbst wenn die Bilder primär der Dekoration dienten, wären sie ja eine feine Sache. Irgendwie ist es ja schade, dass viele Instrumente heute viel schmuckloser daherkommen als in früheren Zeiten. Wenn man etwa heutige Konzertflügel mit alten Cembali vergleicht. Oder eine moderne Konzertgitarre mit einer Barocklaute. Wenn das Bild dazu eine für die Musizierenden unterstützende Wirkung hat, ist das natürlich umso besser.
        Dieses „Spiel“ mit „oben und unten“ hat naturgemäß seinen besonderen Reiz. Und selbst wenn dies vielleicht nicht einmal extra thematisiert ist, wird es bestimmt auch bei den Musizierenden in irgend einer Weise mitschwingen. :)

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        1. Ich freue mich über deine Fragen. Neugier sieht für mich anders aus. :D
          Ich stimme dir sonst in allem zu.
          Moderne Instrumente können allerdings durch eine schöne, klare Form auch einiges wettmachen. Liebe Grüße, Petra

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          1. :)
            Es gibt natürlich auch heute noch Instrumentenbauer, denen eine sehr individuelle Ästhetik eigen ist. Da kann es auch attraktiv sein, wenn jemand eine bewusst „sparsame Linie fährt“. :) Dennoch ist hier weniger nicht immer mehr. ;)
            Mit einem herzlichen Nachmittagsgruß :bear:

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              1. „Weniger ist mehr“ halte ich für einen prima Grundsatz um eine heillose Über-Fülle auf eine genießbare Fülle zu reduzieren. Aber weniger „weniger ist mehr“ ist manchmal doch wieder mehr. ;)
                Mit einem herzlichen Abendgruß :bear:

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