Die Erde öffnet sich /Earth opens 3*

Im dritten und letzten Beitrag dieser Serie (nach Beitrag 1und Beitrag 2) geht es eher um ein „Platz machen“ der Erde so wie es mich vor allem im isländischen Norden fasziniert hat, wo Land und Wasser in stetem Wechsel in einander übergehen. Was ist noch Erde? Was ist schon Wasser? (oder umgekehrt?: Was ist noch Wasser? was ist schon Erde?) Zuerst das  gemalte Bild „Die Erde öffnet sich 2“, das ich wieder unterwegs mit Ölkreiden auf Malpapier (30x40cm), gemalt habe :

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In my third and last post of this series (after post 1 and post 2) it’s more about „making room“ as I saw it on the northern coast in Iceland where Land and water make room in steady change. What’s still earth? What’s still water? First you can see the painting „Earth opens 2“ that I painted again in oil pastels on a trip on paper (30x40cm):

Die Erde öffnet sich 2-Am Fjord webS2018 - 1

Hier nun 3 digitale Variationen aus den einzelnen Malphasen dazu:/ here 3 digital variations from the different stages:

AmFjord D02eSweb

Die Erde öffnet sich 2-Am Fjord D05c web S 2018

-Am Fjord - D4bcwebS 2018

Zu dieser Reihe gehört auch das Beitragsbild ganz oben.  Spricht Euch wohl von allen Bildern eins am meisten an?/ The post image above counts among these, too. Is there one that appeals to you most I wonder?

15 Antworten auf “Die Erde öffnet sich /Earth opens 3*”

  1. Ganz besonders spricht mich bei diesem Bild und seiner digitalen Verwandtschaft an, dass die „Grenzlandschaftlichkeit“ offensichtlich sehr weit gefasst ist. Während Erde und Meer im Gezeitentanz sich immerhin in einem einigermaßen absehbaren Rahmen bewegen, sind die sanft schleiernden und dichteren Gebilde wasserschwangerer Lüfte in meist unvorhersehbarer, sich stetig verändernder Bewegung. Und das Licht mit seinen wechselnden Einfällen scheint in diesem Spiel freudig mitzutun. All das wird hier sicht- und spürbar.
    Es wird wohl in solchen Gegenden besonders deutlich spürbar sein – so oder so kommt es in diesen Bildern sehr stark rüber – dass diese „Grenzlandschaftlichkeit“ auch ein Gleichnis für das Verhältnis zwischen physischen und geistigen Welten ist. Was vielleicht „nur“ nach Meer ausschaut, ist letzten Endes vielleicht etwas anderes und so oder so mehr, als das, wonach es ausschaut.

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    1. Dein großartiges Feedback ist wieder einmal meisterhaft! Lieben Dank dafür und für’s intensive Hinschauen! Ja, Luft und Licht sind dabei bei der „Grenzlandschaftlichkeit“ :) Und das „Gleichnis“ begleitet mich und meine Malerei wohl immer, egal ob unbewusst oder bewusst. So gefällt mir auch dein letzter Satz sehr, auch wenn ich das nicht ausdrücklich im Bild darstellen wollte. Hab’s gut heute!

      Gefällt 3 Personen

      1. 🙂
        Wenn man dies zulässt, sind ja auch kreative Prozesse von einer Grenzlandschaftlichkeit zwischen „bewusst“ und „unbewusst“ geprägt. Beides webt und wirkt dann miteinander, ineinander, durcheinander. Dabei ist es wohl auch möglich, das Bewusstsein dergestalt zu entfalten, dass es des Unbewussten wohl gewahr wird und es zwar vielleicht nicht erfasst, aber doch umfängt.
        Dir noch einen zauberhaften Abend. 🌟

        Gefällt 1 Person

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