Das Meer daheim /The sea at home 3*

(Summary below)

(Ich füge diesen Beitrag meinem Projekt Übermalungen hinzu! I add this post to my project Overpaintings)

Die beiden Meerbilder vom letzten Beitrag sind auf „Umwegen“ entstanden. Den könnt Ihr heute verfolgen. : Da gibt es doch aus dem Jahr 2014 eine Bildserie  „A propos La Mer (Was Das Meer angeht)“ zu Claude Débussys Komposition „Das Meer“ von mir:

1

Apropos La Mer 3 800, 2014

A propos La Mer  3  Mischtechnik auf Papier, 30x40cm, 2014

Ich habe mich damals auch mit digitalen Variationen dazu beschäftigt u.a. dem Beitragsbild und den beiden folgenden Bildern.  Vor der Gartenvernissage 2017 ließ ich sie dann vergrößert auf Leinwand ausdrucken und hängte sie dicht nebeneinander:

2

Aproposla Mer D2 2014 web

Aber so ganz zufrieden war ich mit dem Ergebnis nicht.  Immer wieder übermalte ich einige Stellen, was  dann zur Folge hatte, dass es an einer anderswo auch nicht mehr passte, bis vor kurzem feststand: Das wird so nichts! Das muss von Grund auf neu gemalt werden! Also übermalte ich alles und zwar so:

3

Noch einmal das Meer 1 und 2. ipr web

Noch einmal das Meer  1und 2 web 2018.jpg

Und jetzt erst (Herbst 2018) stand das Ergebnis fest:

4

Noch einmal das Meer 1und 2 O web 2018

Ob für immer ? Was meint Ihr?

Und da das Original (das erste Bild) in diesem Prozess nicht angerührt wurde, existiert es immer noch unverändert. Ganz im Gegensatz zu den andere Übermalungen  :)

Summary

Here’s the story how the two paintings of my post before developed:

1 At first there was a painting of my series „A propos The Sea“ (2014)

2 Then some digital variations followed. You can see two of them side by side on canvas. (2017)

3 As I wasn’t really happy about them I painted over them again and again, first some details only, then  I decided to overpaint them altogether some time ago (autumn 2018)

4 Here’s the result. Now it’s finished. For ever? Doy ou think so?

Last but not least, it’s an overpainting, but  the original still exists untouched . :)

 

28 Antworten auf “Das Meer daheim /The sea at home 3*”

      1. übrigens finde ich das allererste bild hier, das ja offenbar glücklicherweise noch so existiert, auch wunderbar, es leuchtet und hat eine ganz eigene dynamik, die wiederum gut zu debussy’s musik passt (die ich sehr liebe!) :)

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        1. :) Ja, ich freu mich auch darüber, dass es in dem Prozess ganz ungeschoren davon gekommen ist! Und ja, es birgt ja doch ein ganz anderes Thema in sich. Wie schön, wenn du das spürst und dich daran freust! Lieben Dank, Petra

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  1. Beim Meer gehören Veränderungen in vielfältiger Weise einfach dazu. Dass die beiden Bilder nun „ewig“ so bleiben würden, wie sie heute sind, kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Allerdings dürften sie in Zukunft wohl definitiv ihre eigenen Wege gehen, so dass der ursprüngliche Zusammen-Hang noch mehr in den Hintergrund rückt.
    Die heutigen technischen Möglichkeiten sind dabei wirklich ein Geschenk. So können wir Zeugen der faszinierenden (Ver)Wandlungen werden. Das ursprüngliche „Debussy-Bild“ ist und bleibt (!) einfach wunderschön. Für mich hat es eine ausgesprochen erfrischende, Lebensgeister beflügelnde Qualität. Genau diese Qualität bringt auf neue Weise das Titelbild sehr schön rüber (auch ein Geschenk der technischen Möglichkeiten und vielleicht bereits ein Hinweis darauf, dass da so einiges in Bewegung ist).
    Bemerkenswert finde ich übrigens, dass bei den neuen Bildern das „Geschwisterbild“ diese Frische besonders deutlich zum Ausdruck bringt. Ob es wohl deshalb später zum „ersten Bild“ geworden ist? [Ich kann mich täuschen – aber mir scheint es doch so, als ob das frühere zweite Bild das spätere erste geworden sei.]

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  2. 😀 Ach ja, der Zusammen-Hang! Mal sehn, wie der sich so gestaltet! Theoretisch könnte ja auch noch ein drittes Bild dazukommen. 😀 Meine Bilder strahlen jetzt alle ganz besonders, weil jedes etwas von deinem Lob abbekommen hat ! Lieben Dank!
    Und du hast wieder einmal Recht mit deiner Annahme: irgendwann habe ich diese Umstellung der Bilder beschlossen und zwar schon, bevor ich mich ans ganzheitliche Übermalen gemacht habe. Gratuliere! Ich fand es eines schönen Tages einfach passender.
    Ja, all die technischen Möglichkeiten, die uns geboten werden, sind faszinierend. Da sind wir alle wohl noch „Pioniere“, was Sonnen-und Schattenseiten angeht. Liebe Grüße, Petra

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    1. Das freut mich nun sehr – jedes Wesen blüht ja auf, wenn ihm wertschätzende Aufmerksamkeit zuteil wird. 🌝
      Ja, da ist ein Meer von Möglichkeiten der weiteren Gestaltung. Vieles kann geschehen…
      Zunächst fand ich diese Umstellung überraschend. Auf der anderen Seite erscheint es mir aber doch natürlich, dass dies im Fluss der Veränderungen ein konsequenter Schritt sein kann.
      In gewisser Weise ist es eine ständige Gratwanderung. Die technischen Möglichkeiten sind so vielfältig, dass man sich in endlosen Spielereien (ohne nennenswerte Resultate) verlieren kann. Auf der anderen Seite kann diese Vielfalt auch lähmend wirken, so dass man sich auf „Standardprozeduren“ beschränkt.
      Mit einem herzlichen Nachmittagsgruß 🐻

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  3. :)
    Vielleicht schreibe ich mal über meine Erfahrungen darüber einen Beitrag. Für einen Kommentar ist das zu lang. Immerhin bin ich jetzt ja schon 15 Jahre dabei und taste mich langsam, aber immer weiter in ein gigantisches Feld der Möglichkeiten, die nicht nur erspielt, sondern auch erarbeitet werden wollen und für das man auch Geschmack, Fantasie, Kreativität und eine gewisse Leidenschaft braucht. Auch hier gilt der Spruch von Karl Valentin „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“ -(jedenfalls für mich) Dazu gibt’s ein Posterbeitrag von mir. Den wollte ich gerade verlinken, aber er entwischt mir immer wieder. Sogar den Link hatte ich schon…Aber weg war er…Schade! Ist vielleicht schon zu alt. Nix in der Suchfunktion. Hab jedenfalls lieben Dank ! Und einen schönen Abend! 🐻

    Gefällt 3 Personen

    1. Das wäre auf jeden Fall sehr spannend. Jedenfalls finde ich solche Werkstatt-Einblicke immer ausgesprochen anregend. Auf der einen Seite sind kreative Prozesse für mich nach wie vor ein faszinierendes Mysterium. Anderseits ist es immer lehrreich, funktionierende Methoden kennenzulernen. Das lässt sich oft auch interdisziplinär anwenden.
      Dir einen zauberhaften Tag. 🌟

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      1. Schön! :)
        Im Header unter „Persönliche Projekte“ sind unter dem Link „Über digitale Kunst“ alle meine Beiträge dazu angeführt. Mit der Zeit könntest du da (wie auch im Blog) einige „Werkstatteinblicke“ bekommen. Hier meinte ich eher, mal über Licht-und Schattenseiten meiner Erfahrungen mit digitaler Kunst nachzuspüren. Ja, die Künste sind Geschwister und Musik und Malerei für mich ganz besonders. Da finden sich viele Parallelen, was ja auch unsere Kommentare nährt. :) 🌟

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        1. Lieben Dank für den Hinweis. Das ist in der Tat eine feine und spannende Schatzkammer. 🙂
          Was die Licht- und Schattenseiten digitaler Kunst angeht, ist ja durchaus beides der (blogbeiträglichen) Rede wert: sowohl die Erfahrungen mit den digital entstandenen Werken als auch die Erfahrungen bei der Entstehung dieser Werke.
          Ja, das ist wie in einer Familie – die Geschwister stehen sich unterschiedlich nahe. Und genau wie Menschen sind meines Erachtens auch die Künste „soziale Wesen“ und gegenseitiger Austausch ist für sie (und alle daran Beteiligten) sehr bekömmlich. 🙂

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          1. :) Also eine Themensammlung zum Fortführen gibt’s bereits schon länger in der Warteschlange . Das könnte also etwas werden. Aber Pläne gibt’s halt mehr als genug. Es eilt ja auch nicht.
            Ja, wenn Kunst ein Miteinander schafft, ist das eine besonders feine Sache! (Es gibt ja leider auch hier so viel Konkurrenz und Missgunst. )
            Vive l’art! 🍷

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            1. Jeglicher „Mussismus“ wäre da wohl fehl am Platz. Aber es ist immer von Vorteil, so einen „Hamsterschatz“ an Plänen verfügbar zu haben. Manche Samen reifen vielleicht nie. Andere brauchen aber einfach ihre Zeit.
              Ja, das Miteinander auf der einen und Missgunst auf der anderen Seite – Licht und Schatten auch hier…
              Mit einem herzlichen Abendgruß 🐻

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  4. Das Meer ist nie auch nur einen Augenblick gleich, du zeigst auch das in dieser Serie, warum sollte sich nicht auch noch dieses Ergebnis wandeln lassen?
    Ich mag die Serie im Ganzen sehr!
    herzlichst, Ulli

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          1. Ja, es ist schön, alles auf Fotos festhalten zu können. Was hier bei meinem Prozess für mich neu ist , ist, dass das Original trotz aller Veränderungen erhalten bleibt. Theoretisch könnte man das Foto oder den Druck für eine Collage zerschneiden und das Original behalten. :)
            Einen schönen Sonntag! liebe Grüße, Petra

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    1. Liebe Uli, das ist hier schon von früher die Antwort auf deinen ersten Kommentar . Sie lässt sich einfach nicht richtig einordnen:
      Na prima! das freut mich alles sehr! Einen erfreulichen Samstag Morgen und überhaupt einen guten Tag! Liebe Grüße, Petra

      Gefällt 1 Person

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