Inspiration Orphée 1*

( Ich füge diesen Beitrag meinem Projekt  Einfach magisch/Simply magic* hinzu  /I’m adding  this post to my project Einfach magisch/Simply magic*)

Auch Island beschäftigt mich weiterhin :/ Iceland has remained one of my sources of inspiration, too:

 

Orphée web 2018

(Inspiration Orphée 1, Acryl und Ölkreiden auf Papier, mixed media on paper, 50×64 cm, 2018)

Inspiration: Orphée von Johann Johannsson./Inspired by Johann Johannsson’s Orphée

Der weltbekannte, isländische Komponist, Musiker und Produzent starb 2018 im Alter von nur 48 Jahren in Berlin, wo er in seinen letzten Lebensjahren wohnte. Orphée spiegelt auch dieses persönliche Thema des Wandels (Metamorhose) und Übergangs wider.

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The famous, Icelandic  composer , musician and producer died at the age of 48 in Berlin, where he had spent his last years of life. Orphée reflects this personal subject of transition and metamorphosis, too.

 

 

 

 

22 Antworten auf “Inspiration Orphée 1*”

  1. Für mich ist es faszinierend, gleichzeitig mit dem Bild auch der klanglichen Inspirationsquelle zu begegnen. Dennoch werde ich hier versuchen, nach Möglichkeit die optischen Eindrücke zu reflektieren.
    Was mir hier zunächst auffällt, ist die Bandbreite der „Veränderungseindrücke“. Auf der einen Seite wirkt das Bild wie eine Momentaufnahme eines dramatischen Augenblicks. Ein intensives „Spiel“ von Wind und Wellen und auch lichtblitzenden Reflexen. In jeder Sekunde anders. und doch hat die Metamorphose hier auch einen langen Atem. Eisige Welten, die nicht über Nacht entstehen oder vergehen künden von Veränderungen, deren Taktstriche Jahrtausende markieren. Und sehen wir hier nicht auch Gebirgsketten, die sich „schaumgeboren“ über Jahrmillionen aus dem Ozean erheben?
    Das Titelbild kommt mir vor wie „eine Ahnung von Dingen, die dem Auge eigentlich verborgen bleiben“. Sein Ursprung dürfte irgendwo auf dem Weg zum „fertigen Bild“ liegen – der Zusammenhang ist nach wie vor erkennbar. Aber eine nicht ganz unbedeutende digitale Bearbeitung erweckt für mich den Eindruck, hier gehe es um innere Prozesse, die eben auch zur Metamorphose gehören, dabei aber durchaus ihre eigenen Wege gehen…

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    1. Dieses Bild habe ich „wort-und gedankenlos“ beim Hören des ganzen Orphée gemalt. Es ist für mich stimmig, ohne dass ich es im Detail untersucht oder interpretiert hätte. Als ich dann das Video hörte und sah, passte auch das für mich. Nun bekomme ich aber eine detailreiche, großartige Interpretation von dir, die ich wieder wunderbar nachvollziehen kann und die ebenfalls voll stimmig wirkt. Du hast also die „richtigen“ Worte dafür gefunden. :) Und ja, das Beitragsbild entstand aus der ersten Etappe des Malens. Gerne hätte ich es auch so erhalten ;) und es existiert ja auch noch so als Datei oder gegebenfalls als Druck. Es stimmt: ich habe dies dann digital bearbeitet. Ein Nachklang der Musik war zwar noch in mir, aber ich habe keine gehört. Du bist ein sehr genauer Beobachter und kannst das alles gut nachvollziehen. Lieben Dank, dass du meine Malerei damit so bereicherst ! Hab einen klangvollen, stimmigen Abend! Ganz herzlich, Petra 🐻

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      1. Es könnte natürlich durchaus reizvoll sein, ganz bestimmte Elemente der Musik im Bild darzustellen. Wenn man aber den Dingen ihre Eigendynamik lässt und die Musik als Inspirationstreibstoff dient, ist wohl der stimmige Gesamteindruck das Wesentliche. Man kann ja auch gleichsam „über die Musik hinaus“ malen. Die Malerei ist dann definitiv kein Abbild der Musik, hängt aber dennoch harmonisch damit zusammen.
        Mit der digitalen Bearbeitung habe ich mich nicht zuletzt deshalb sehr angefreundet, weil hier noch eine völlig andere Schwingungsqualität ins Spiel kommt. Das als Datei bestehende unbearbeitete Bilddetail wird dadurch ja in seinem eigenen Wert auch nicht tangiert.
        Mit einem herzlichen Abendgruß 🐻

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        1. Liebe Petra, natürlich habe ich es in meiner Begeisterung für die Musik und weil ich euren höchst interessanten Dialog las, vergessen. Drum hab ich auch nichts zu deinem Bild gesagt, denn nach so viel Klugem wusste ich nichts mehr hinzuzufügen. Und weiß immer noch nix. Bilder sprechen ja meist für sich selbst. Musik auch. Und so fehlen mir manchmal die Worte für einen gescheiten Kommentar.
          Liebe Grüße dir!

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  2. Genau, Random.
    Das Wort „Inspirationstreibstoff“ passt hier gut. Das Ergebnis ist ganzheitlicher und assoziativer als die Konzentration auf einzelne Elemente und gibt eher zusammenfassende, subjektive Bilder der Stimmung und der Inhalte des Musiksstücks wieder. Das Malerlebnis ist nicht analytisch und durchdacht , sondern es schwingt mit der Musik und hat etwas ganz besonders Erfüllendes 😊
    Danke , Random!

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  3. Die Musik konnte ich nur in einer anderen Video-Fassung hören (dein link funktioniert hier nicht), deren Bilder sehr an deine Malerei erinnert, durch digitale Bearbeitung in Bewegung gesetzt. Mir hat sie Gänsehaut verursacht, die sich noch nicht verlieren will. Wer so komponiert, kann wohl nicht lange leben. https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwiIvPm4xtPeAhVFJBoKHX33A3sQwqsBMAB6BAgAEAQ&url=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DX3QENwk-heA&usg=AOvVaw1-oX_uWgU_3vWdbJ760ohA

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    1. Liebe Gerda! Ich war heute 9 Stunden unterwegs. Zurück von Berlin.
      Deswegen komme ich jetzt erst zur Antwort:
      Ja, das Video kenne ich schon lange! Und andere, die ich eigentlich noch verlinken wollte.
      Es ist einfach umwerfend. Und es stimmt, da finden sich viele Elemente und Formen, die sich so auch immer wieder in meinen Bildern wiederholen. Mir haben schon Leute gesagt, dass sie dort in Island die Formen und Farben meiner Malerei wiederfinden. Da war ich noch gar nicht dort gewesen. :) Das Bild selbst finde ich gar nicht so ähnlich. Hier hat die Ähnlichkeit wohl vorwiegend mit der Musik zu tun.
      Herzlich, Petra

      Liken

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