Orphée digital 2*

( Ich füge diesen Beitrag meinem Projekt  Einfach magisch/Simply magic* hinzu, das dem Komponisten  Johann Johannson gewidmet ist  /I’m adding  this post to my project Einfach magisch/Simply magic* dedicated to the composer Johann Johannson)

Die versunkene Welt*

(Ein Musikstück aus Orphée von Johann Johannson)

Das Bild der versunkenen oder überschwemmten Welt gibt es schon seit der Antike. Es ist ein Bild von Licht und Schatten, von Übergang und Wandel. Ich habe mich über digitale Bilder zu nähern versucht. Es folgen einige davon. Dabei ist mir auch eingefallen, wie das Funkeln der Sterne im Bild oben auch in der Bewegung ausgedrückt werde kann . Wie? Auflösung folgt:

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The drowned world

(A piece of music from Orphée by Johann Johannson)

We know the image of the drowned world already from antiquity. It’s an image of light and shadow, transition and change. I’ve tried to understand more about it by my digital variations from my original paintings . And I can lend motion to the twinkling stars above. How?  Here’s the solution:

 Orphée 2 D1abweb

Meine Bilder  nehmen das Hauptthema meiner zu Orphée gemalten Bilder wieder auf und variieren es, so wie Johann Johannson es ja in seiner Komposition mit seinen Melodien durchgehend macht.

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I’ve tried to understand more about it by my digital variations from my original paintings . Johann Johannson uses the same method in his musical pieces. In Orphée he uses lots of variations of the main tunes.Orphée 2 D1cdweb

In dem Stück gibt es immer wieder ein „Sternenfunkeln“. Ihr könnt es beim Anhören der Musik (siehe Video unten) noch mit dem Hoch-und Runterschieben des folgenden Bildes untermalen:

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In the piece there is a „twinkling of stars“ as a background. Pushing and pulling the image higher and lower can accompany the music from the first video below:

Orphée 2 D1xxx

Auch die Diashow untermalt die Musik ebenso. Auch hier kann man sich rhythmisch darauf einstellen. Gut wär’s , das untere kurze Video zu spielen und hier unten beim ersten Bild (Beginn) anzufangen und es immer weiter laufen zu lassen:

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The slideshow accompanies the music piece, too. The first image is marked. Just go back to it and the other images follow rhythmitically the slideshow below without your doing anything:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

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Das folgende Video ist eine verlängerte Originalaufnahme davon mit dem Komponisten persönlich./ The following video is a lenthened clip with the composer himself:

Es gibt noch weitere Videos zu dieser Musik. Interessiert? Es gibt noch viel Interessantes zu entdecken./There are more videos on YouTube with this musical piece. If you are interested in more, there’s enough outside.

11 Antworten auf “Orphée digital 2*”

  1. Das ist nun allerdings eine nahrungsreiche Mahlzeit, die du uns hier zusammengestellt hast. :)
    Bilder und Klänge sind eine ganz spezielle Grenzerfahrung. Es kommt sehr darauf an, auf welche Weise man sich darauf einlässt. Irgendwie laden Bilder und Musik zum Eintauchen ein. Man kann sich hingeben – und alles ist in Ordnung (oder was allenfalls nicht in Ordnung wäre, spielt jedenfalls keine Rolle). Es kann sich aber leicht ein Gefühl des Verlorenseins breitmachen. Und dann wird, was eben noch Geborgenheit vermittelte, plötzlich trostlos. Das Lichte, freundlich Leuchtende ist zwar immer noch da – aber es wirkt unerreichbar. Und es machen sich Zweifel bemerkbar, ob die Reise diesem Licht entgegen führt, oder ob das Licht sozusagen die letzte Bastion des Vergehenden ist. So oder so ein starkes Erlebnis – aber für mich auch eines der gemischten Gefühle.
    Sehr schön finde ich die Idee der Diashow zur Musik. Ein fortwährender Wandel, der seine eigene Ordnung hat. Nichts währt ewig, aber es ist auch nichts für immer verloren…

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    1. :)
      Ja, ich konnte einfach nichts mehr weglassen. So kann der Betrachter ja auch auswählen. :)
      Von Grenzerfahrung handelt ja diese Musik und ist ja auch ein Thema. Das Wort „Eintauchen“ passt dabei wieder perfekt zu „drowned“ und ja, es scheint eben auch etwas von „Untergang“ dabei zu sein. Das wird dem Zuhörer und Betrachter hier zugemutet. So verstehe ich deine kostbaren Assoziationen sehr gut. Aber es geht auch ums „Auftauchen“ für mich, reicht die Musik doch immer weiter und höher und kommt näher. Sie wird am Ende zu Licht, finde ich. Und das „Sternefunkeln“ ist ja immer da. In einem Video würde ich es als Hintergrund einspielen. Natürlich könnte ich das überhaupt alles in einem Video noch mehr herausarbeiten. Doch mich hat die Möglichkeit, es einfach mal bei den Werkzeugen, die WordPress bietet, zu belassen, gereizt. Auch da wäre noch einiges zum Ausbauen möglich. Es könnte auch eine Einladung für den Besucher sein, es ganz passend einzustellen. :)
      Lieben Dank für dein intensives Eintauchen und deine starke Resonanz! 🌟🌟🌟

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      1. Es wäre ja auch schade gewesen, etwas wegzulassen. So ist es für die Betrachtenden in verschiedener Hinsicht Aufschluss-reich. Das Un-Heimliche kann ja sehr wertvoll sein. Wir neigen doch oft dazu, unter Verschluss zu halten, was uns beunruhigt. Allerdings ist genau dieses große Unbekannte ein perfekter Nährboden für Albträume. Und das Un-Heimliche kann ja auch so verstanden werden, dass etwas seiner Heimlichkeit enthoben wurde und uns nun offen begegnet. Man kann es nun bei Licht betrachten, denn das Sternefunkeln ist ja immer da (wie du so treffend bemerkt hast). Manchmal muss man auch ganz tief tauchen, damit man wieder nach oben gelangen kann. [Das ist ja etwas, das man auch von den „Wasserwalzen“ her kennt.]
        Bestimmt wäre es eine feine Sache, das in einem Video ganz gezielt herauszuarbeiten. Es hat eben auch seinen Reiz, einfach die hier vorhandenen einfachen Mittel „auszureizen“.
        Mit einem sternenfunkelnden Abendgruß 🐻

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  2. Ein Aufschluss-Reich also! :) Ja, ich denke, diese Musik führt durch ihre mantrenhafte, kurze Wiederholungen tief ins Unbewusste. Hast du auch den Eindruck, dass sich auch bei ihr weite Räume öffnen? Zu deiner Gegenüberstellung Un-Heimliches und Heimliches passt für mich noch die Ergänzung heim/heimisch/daheim . Uns wird etwas bewusster, was uns in uns selbst noch heimischer fühlen lässt. (Bilder von Tauchern mit Schatzfund gibt’s von mir auch aus früheren Zeiten.) Das mit den Videos ist so eine Sache. Was ich da schon für Zeit und Arbeit reingesteckt habe! Und immer schließe ich damit ab und weiß, dass da noch einiges zu tun wäre…Es bleiben Videoexperimente.
    Und damit sind wir schon bei deinem heutigen Beitrag, wo ich gerade Videos entdeckt habe, die voll bezaubernd und fehlerlos sind. Videokünstler zu sein, ist echt eine große Aufgabe! Da schau ich später genauer rein!
    Da die Sterne ja auch jetzt funkeln, auch wenn wir sie im Hellen nicht sehen, wünsche ich dir auch einen sternefunkelnden Tag! 😀
    Das könnte bei grauem Wolkenhimmel vielleicht hilfreich sein? Herzlichen Dank, lieber Random!

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  3. Das stimmt. Irgendwo fördert diese Musik das Eintauchen. Und wie man es auch unter Wasser erleben kann, entsteht ein Gefühl von Grenzenlosigkeit und eine spezielle Qualität der Verbundenheit.
    In der deutschen Sprache ist diese Verbindung des Heimlichen/Unheimlichen mit dem Daheim schön gegeben. Sich dem Unheimlichen zu stellen und also die heimische Komfortzone zu verlassen kann durchaus dazu führen, dass man auf ganz neue Weise wieder bei sich selbst ankommt. Das sehe ich auch so.
    Es ist sicher eine zweigesichtige Sache mit den Videos. Ich denke mal, dass sich damit das eigene Werk schon auf neue Weise erfahren lässt. Und es lassen sich damit auch den Betrachtern neue Ein- und Ausblicke eröffnen. Allerdings ist es immer eine persönliche Frage: Wie viel Zeit will ich investieren? Denn das kann ja uferlos werden. Wenn sich jemand voll auf Videos spezialisiert, kann auch ein gigantischer Zeitaufwand letztlich lohnend sein. Bei den Hooymans-Videos ist ja in der Regel auch ein Team am Werk.
    Mit einem klangvollen Gruß zum zauberhaften Tag 🐻

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