Aus der neuen Welt/From the New World*

Als ich mit meiner Bildreihe „Symphonisch“ (s.u.)  begann,  erinnerte ich mich an frühere Bilder, die ich damals auf ganz andere Art gemalt habe und die man auch symphonisch nennen könnte. Das Bild (50×65, 2007) nach dem Largo „Aus der neuen Welt“ von Dvorak gehört dazu:

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When I began to paint my series „Symphonic“ (see below) I remembered ancient paintings that I had painted quite differently. They might be called „Symphonic“, too. Among them there is the painting inspired by Dvorak’s Largo  „From the New World“, 50x65cm, 2007

Aus der neuen Welt LARGO 2007web .jpg

Die neue WeltwebS

In der Zwischenzeit sind 3 digitale Variationen von einem Detail dazu entstanden:

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In the meantime there are 3 digital variations of a detail from it:/

 

 

 

 Aus der neuen Welt D1, digitale Arbeiten 2019 .

(Diese Reihe seht Ihr mit einem Klick drauf größer auf Schwarz. With a click on them you can see this series bigger on black )

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Und hier sind zwei Fassungen des „Largo“ dazu, die erste mit dem Dirigenten Herbert von Karajan und mit den Wiener Philharmoniker 1985 und die zweite mit dem Dirigenten Sergiu Celibidache und den Münchner Philharmoniker 1991:

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And here are two versions of the „Largo“, the first directed by  Herbert von Karajan and with the Wiener Philharmoniker 1985 and the next by Sergiu Celibidache and the Münchner Philharmoniker in 1991:

 

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Die Reihe „Symphonisch“ findet Ihr hier: /Here’s the series „Symphonic“ :

Symphonisch /Symphonic 1*

Symphonisch/Symphonic 2*

Symphonisch 3 *

 

29 Antworten auf “Aus der neuen Welt/From the New World*”

        1. So gut kenne ich die amerikanische Musik gar nicht. Vielleicht deswegen?
          Kennst du Appalachian Spring von Aaron Copland (auch auf YouTube)? Das fällt mir gerade ein und das finde ich herrlich!! Würde für mich irgendwie dazu passen. Liebe Grüße zurück, Petra

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            1. Nun vergleichen wir ja Suite und Symphonie 😉Und jeder Vergleich hat ja bekanntlich seinen Haken. Vor allem staune ich über das „Ganz nett“ und den „Klacks“ . Sicher? 😁 Liebe Grüße zurück, Petra

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                  1. Dankeschön freu
                    Gäbe es einen Nobelpreis für Musik, dann hätte Dvorak insgesamt 3 bekommen während seines Lebens: Für seine 9. Sinfonie, sein Cellokonzert und das sogenannte Amerikanische Streichquartett — alles drei Musikwerke von unfassbar grandioser Schönheit :-)
                    (Copland hätte nie einen Nobelpreis bekommen … )
                    Schönes WE dir!
                    Herzliche Grüße vom Lu

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  1. Hier bekommt die „Neue Welt“ für mich eine gänzlich andere Bedeutung und Dimension. Ich habe den Ausdruck bei Antonín Dvořáks Sinfonie immer im herkömmlichen Sinn aufgefasst (wie er wohl auch gemeint war). Aber mit dem hier präsentierten Bild und insbesondere auch den digitalen Variationen ist die „Neue Welt“ eher eine Innenwelt. Eine Begegnung mit dem wahren Kern des Selbst. Es ist auch hier nicht wirklich eine „neue“ Welt, sondern eine Neuentdeckung. Aber eben doch immer wieder neu – weil wir hier dem persönlichsten Kern und seiner All-Verbundenheit (auch ein sinfonischer Gedanke) begegnen, die in steter Veränderung unveränderlich sind…

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    1. Ja, so in etwa höre ich Musik. Seltsamerweise habe ich auch nie viel “ Amerikanisches“ in dieser Musik gefunden. Die Weite des Landes, die menschlichen Hoffnungen derer, die dort ankommen, und das Versprechen von Gelingen, Lebenssinn, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, das viele große Musikstücke für mich in sich tragen, kann ich vielleicht „heraushören“, aber war das echt zu amerikanischer Realität geworden? Er sucht ja auch eher nach „uramerikanischen“ Einflüssen, was wieder etwas Universales für mich in sich trägt. Aber vor allem spricht sie mich genau so an, wie du schreibst. Wenn ich Karajans Gesicht beim Dirigieren anschaue, die Geschlossenheit oder die
      Tiefe seiner Augen, dann muss da noch viel mehr sein als Amerika. Danke, lieber Random! 🐬🕊🐬

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      1. Ja, es lässt sich sicher etwas „Amerikanisches“ heraushören, wenn man – angeregt durch den Titel – seine Imagination in diese Bahnen lenkt. Das ist dann aber ähnlich wie beim klanglichen Instrumentieren von Bildern (um hier noch ein Thema anzuschneiden, zu dem ich eine Antwort versprochen hatte). Für mich zeigt es sich deutlich, dass man (bzw. ich) ein Bild zwar nicht auf eine bestimmte Klangfarbe reduzieren kann (bzw. muss). D.h. wenn ich für mich ein Bild in Klänge umsetze, gibt es eine gewisse Bandbreite an Klangfarben, die da ganz natürlich zu mir kommen. Es ist zwar auch möglich, einen Klang im Bewusstsein sozusagen als „Preset“ einzustellen und sich beispielsweise zu sagen: ich will das Bild jetzt als Orgelklang hören. Das kann auch interessant sein. Aber wenn eine Klangfarbe sozusagen nicht mit der Wellenlänge des Bildes harmoniert, bleibt es eine Spielerei, die letztlich nicht stimmig ist.
        Ich vermute stark, dass „Amerika“ hier vielleicht so etwas wie eine Initialzündung für die Inspiration war und die Musik im Verlauf der Komposition ihre Eigendynamik geltend gemacht hat und nun ganz andere „Dinge“ zum Ausdruck bringt.
        Mit einem herzlichen Nachmittagsgruß 🌈🐻

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        1. Klingt spannend! Da sieht man mal wieder die geheimnisvollen Verbindungen zwischen Malerei und Musik. Schon Leonardo da Vinci nannte sie ja die beiden „Schwestern“. Lieben Dank für diese Antwort 😊 Und zeichnest du dir dieses Instrumentieren auf und könntest es wiederholen?
          Ja, das mit der Initialzündung und Eigendynamik ist eine plausible Erklärung für mich. Ob’s allerdings wirklich so war, wer weiß das schon? 🙂 Einen herzlichen Abendgruß zurück 🐻

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          1. Es ist ein Versuch, das Bedürfnis nach einer plausiblen Erklärung zu befriedigen. Der Wirklichkeit sind Wahrscheinlichkeiten und Plausibilität aber nicht selten sowas von egal. 😉 Es kann also alles ganz anders gewesen sein.
            Das Klangerlebnis ist schwierig zu beschreiben. Auf der einen Seite kann ich zwar den erlebten Klang recht gut bekannten Instrumenten zuordnen. Auf der anderen Seite ist diese Übersetzung von Bild in Klang so eigen-artig, dass es sich einer konkreten Aufzeichnung entzieht. Um mich dem verbal anzunähern: es ist, als würde man die Persönlichkeit eines Menschen spüren, der aber keine sicht- und greifbare Gestalt hat. 🙂

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            1. Ja, es gibt so manches Eigen-Artige in unserer Welt. Was für ein Wunder, dass wir so wenig wissen, aber doch alles haben um ganz gut damit zurecht zu kommen! 😊 Und diese „gestaltlosen“ Phänomene, wenn man sie denn spürt, weisen vielleicht auch dahin, dass Leben und Sein eben vor allem (zeitlose und formlose?) Energie, ein universelles Fließen ist.? Wie vielleicht Klänge, Musik und Farben auch??? Das werden wir nicht lösen, aber man kann doch ganz gut damit leben.😉Liebe Grüße für einen schönen Tag, Petra

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              1. Ja, dieses Ur-Kernige, aus dem die verschiedenen Künste (wahrscheinlich auch die Lebenskunst) stammen, ist wohl zeit- und formlos. Für mich kommt hier einmal mehr auf verblüffende Weise unsere Sprachweisheit zum Vorschein. So spricht man bei einem musikalischen Werk oft von einem “Stück”. Denn es ist ja der Versuch, in etwas Fassbarem (einem Stück) eine Ahnung vom ungeteilten Ganzen zu vermitteln. Auch der Ausdruck “teilen” ist hier vielsagend. Damit man das innere Klangerleben mit anderen teilen kann, ist ein Kompromiss (auch ein Teilen) erforderlich zwischen dem eigentlich unteilbaren Ganzen und einer menschengemachten Musikform. Ist der Kompromiss unausgewogen, wird die Musik nahezu unverständlich oder, im anderen Extrem, man hat eine gehaltsarme Klangform (wobei es da offensichtlich keine Armutsgrenze gibt).
                Mit den besten Grüßen für einen lebendigen Tag 🐻

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                1. Ja, die Besinnung auf Sprachweisheit kann vieles klären. Und deine Überlegungen dazu leuchten mir ein. Kluge Gedanken sind das, so scheint es mir. 🌟Danke fürs Mit-teilen, Random! Bei Klang und Farbe und vielem mehr, kommt mir auch immer wieder der Ozean und die Wellen, die aus ihm entstehen, sich formen und dann wieder im Ozean entschwinden. Und dir einen guten Abend ! Liebe Grüße, Petra 🐻

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    1. Ich freue mich sehr, dass dieses „Zusammenspiel“ für dich so passt. Ich finde das für mich auch immer noch. Einmal der Gesamteindruck, aber wenn man sich Zeit für die Details nimmt, gäbe es noch einiges zu entdecken. ;) Lieben Dank und Herzliche Grüße, Petra

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