Draußen hinter dem Deich/ Outside behind the dike *

Summary below

Wieder einmal zog es uns in diesem Frühjahr nach der dänischen Insel Mön. Wir hatten dafür gleich am Meer ein Haus hinter dem Deich gemietet.

Der Strand war oft ganz menschenleer, aber ums Haus ließen sich Hasen,Tauben, Schwalben, weitere unbekannte Vögel  und Fasane sehen. Auch ein Reh schaute mal vorbei! Wir konnten das Meer bei gutem Wetter vom Haus aus ganz nah sehen. Manchmal versteckte es sich allerdings im Nebel. Es blieb trotzdem immer die „Hauptperson“. Die Gegend ist aber auch für einen sternenklaren Abendhimmel bekannt und herrliche Sonnenauf-und -untergänge  überm Meer waren ebenfalls ein Highlight. Heute möchte ich Euch einige Fotos von den schöneren Tagen zeigen. Das nächste Mal plane ich dann Bilder an verregneten Tagen im Nebel. 

Gleich am ersten Abend leuchteten die Schaumkronen golden. Am Morgen stellte sich heraus, dass Blütenstaub von den Rapsfeldern her auf das Meer geweht war. Es rollte auch allerlei Tang und Steine an. Das änderte sich Tag für Tag. Das Meer brachte so manche Überraschung mit sich!

An einem Tag konnte sich das Meer schlagartig verwandeln: vom idyllisch Daherkommen in Blau zum wild aufschäumenden und raumgreifenden „Mach mal Platz! “ Und manchmal verzog es sich wie auf dem letzten Bild der Galerie. Es konnte dann ganz flach sein und man hätte darin lange einfach in Richtung Wolken gehen können. ;) Und da der Meerboden so unterschiedlich war , leuchtete er in vielen Farben heraus. Aber oft kleidete es sich auch in dunklem Grau:

(Ich war inzwischen insgesamt 3 Monate dort und habe schon einige Beiträge zu Mön und Möninspirationen veröffentlicht. Vielleicht erinnerst du dich an meine Serie Und das Meer um die Ecke/The sea around the corner?)

SUMMARY

We went to the Danish island Mön once again this spring. Just behind the dike we had hired a house . So we could see the sea all the time ( if there was no fog) . Often there was no one else on theshore, but around the house hares, some deer, swallows, doves and pheasants visited us. The golden foam crowns we saw in the evening 1st photo) was yellow pollen from the rape fields. The sea changed from a calm Blue into a wild roar, from a shallow, transcendent water into dark waves of seaweed, stones and sand.With the fog it was another striking phenomenon. But more about it in my next post.

(I’ve already been for on Mön for 3 months altogether . So I’ve written quite a number of posts about it and its inspirations. If interested , have a look here. ) Perhaps you remember my series

Und das Meer um die Ecke/The sea around the corner?)

7 Gedanken zu „Draußen hinter dem Deich/ Outside behind the dike *

  1. versspielerin

    hach – da geht mir das herz auf!
    wunderschön die bilder, deine worte, sie entführen mich und ziehen mich gedanklich magisch zum meer!
    danke und schön wieder von dir zu sehen/ lesen; mit ganz lieben grüßen,
    diana

    Gefällt 2 Personen

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    1. PPawlo Autor

      😊Na, so beginnt der Morgen noch mal beschwingter! Hab lieben Dank für deine netten Worte! Es freut mich sehr, wenn der Beitrag eine solche Wirkung bei dir hervorruft! Liebe Grüße zurück, Petra

      Gefällt 1 Person

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  2. Random Randomsen

    Traumhafte Impressionen. Auch mag ich es sehr, wenn das Meer eben innerhalb eines kurzen Zeitraums verschiedene Gesichter zeigt. Mit dieser Gegend könnte ich mich durchaus anfreunden. Zumindest zur Frühlingszeit. Im Sommer wird da wohl die Hölle los sein.

    Gefällt 3 Personen

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    1. PPawlo Autor

      🙂 Danke, lieber Random!
      Die verschiedenen Gesichter bekommst du auf der Insel auch noch durch ganz verschiedene Strandarten: Kalkfelsen wie auf Rügen (deswegen sind die Leute vor allem da und dort ist es teilweise voll) , Steinstrrände, viele mit ganz eigenen, herrlichen Steintypen (das hat mich dieses Mal ganz besonders beschäftigt), und Sandstrände mit algen-und quallenlosen Wasser zum Schwimmen. An unserem Strand wurde kaum geschwommen, eben auch, weil fast jeden Tag etwas dagegen sprach: am Anfang zu kalt, dann zu hohe Wellen, dann zu flach, steiniger Boden im Wasser, Tage mit zu viel Geröll oder Tang oder Sand etc Im Sommer war ich noch gar nicht dort. Die Tendenz ist im Tourismus eher abnehmend, nehme ich mal an; denn immer mehr Häuser werden verkauft, man sieht immer weniger junge Leute, Feriensiedlungen kaum bewohnt, Läden und Gaststätten geschlossen und sogar in Stege, der einzigen Stadt dort, in der Hauptstraße machen neue Läden oder Cafés oft wieder zu. Aber ich würde immer wieder dorthin fahren . Es ist in vielem noch Natur pur und ich finde es in diesem Sinne ausgesprochen abwechslungsreich- vor allem eben doch mit dem Auto oder mindestens ein Rad(gibt’s zum Ausleihen) , mit dem man dort auch leicht dem Regen oder Nebel entrinnen kann. 😉

      Gefällt 2 Personen

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      1. Random Randomsen

        Das klingt ganz und gar zauberhaft und spannend. Da verstehe ich den (in die Tat umgesetzten) Wunsch, immer wieder dorthin zurückzukehren. Das hat ja auch oft seinen ganz besonderen Reiz, wenn man sich in der Gegend schon auskennt und es doch so abwechslungsreich ist, dass man immer wieder Neues kennen lernen kann. Ich gehe mal hoffnungsfreudig davon aus, dass wir an dieser Stelle in den kommenden Wochen noch einiges davon miterleben dürfen. Steine, Meer und mehr… 🙂

        Gefällt 2 Personen

        Antwort
        1. PPawlo Autor

          Steine,Meer und mehr, ja davon bringe ich viel mit und es muss noch weiter geordnet und bearbeitet werden. Da finde ich dann auch den äußeren Rahmen wichtig, bevor ich die Inspirationen zeige.Und ja, das wird in den nächsten Wochen gezeigt. Schön, wenn du dich darauf so freust! 🙂

          Gefällt 1 Person

          Antwort
  3. Pingback: Nebel über dem Meer/Fog above the sea * | da sein im Netz

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