Meine Steinfiguren*

(Ich füge diesen Beitrag meinem Projekt Steinzeiten hinzu, wo du auch frühere Beiträge dazu findest. / I’m adding this post to my project  Steinzeiten/Time for stones)

Allerlei Getier und Gestalten sind auch einfach entstanden, wenn ich Steine zusammenstellte. Einige könnten ohne Weiteres wie eine Plastik dastehen, andere bräuchten eine Stütze oder etwas Klebe:

(Mit einem Klick drauf, seht Ihr die Bilder größer auf Schwarz):

*******

Some animal and human creatures came into being when I put stones together. Some of them might just stand there like a sculpture, others would need some glue or some support.

(With a click on them you can see the stones bigger on black:

Andere brauchten etwas digitale Nachhilfe: / Others needed some digital help:

Und da gab es auch einiges Figürliches , was ganz edel im Liegen herüberkam:! And there are some smart forms that prefer just lying on the ground:

22 Antworten auf “Meine Steinfiguren*”

  1. Guten Morgen, liebe Petra, es geht also weiter mit unseren Parallelen, gestern fotografierte ich einen meiner Hühnergötter und war bass erstaunt welche Gesichter er mir zeigte! Schöne Figuren hast du gelegt, ganz besonders gefällt mir der kleine Stein zwischen den zwei grossen!
    Liebe Grüsse
    Ulli

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    1. Ja, Gesichter zeigen Steine gerne. Letztes Jahr habe ich einige gezeigt. Erinnerst du dich?
      Dein Lieblingsbild gefällt mir auch sehr. Es ist eine digitale Arbeit und besteht eigentlich nur aus 2 Steinen. Diese Idee kam mir durch dieses kleine gespenstische Steinwesen in der Mitte, das so leicht und verspielt herumspukt und überall wieder rauskommt. 😁
      Liebe Grüße, Petra

      Gefällt 3 Personen

  2. Irgendwie kommen mir die Steine hier vor wie Kinder, die man zum Rollenspiel eingeladen hat. Eine Aura von fröhlicher Leichtigkeit geht von ihnen aus. Von der Ausstrahlung her erlebe ich erstaunlich viele Steine als sehr sanft. Und einige verbreiten gar eine ansteckende Fröhlichkeit (dies habe ich früher schon erwähnt). Hier ist genau dieser Aspekt auch optisch umgesetzt. Und das finde ich sehr schön, weil die Betrachtenden so auf Wesensaspekte der Steine aufmerksam werden, die man sonst meist nicht auf den ersten Blick erkennt. Für mein Empfinden fühlen sich die Steine in diesen Rollen sehr wohl. Oft wird das Stein-Reich auch als sehr statisch wahrgenommen. Dabei gehören Wandel und Wandlung zum Wesen der Steine. Auch das tritt hier sehr schön zutage.
    Ich finde diese Serie ganz zauberhaft. Sowohl von der Optik her als auch von der besonderen Schwingung, die hier spürbar wird.
    Eine besondere Botschaft geht für mich vom Titelbild aus. Rein „technisch“ gesehen ist das ja ein einziger Stein, der hier abgebildet ist. Aber die hier dargestellte Beziehung zeigt, dass der gleiche Stein eben nicht immer der Gleiche ist…

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    1. 😊
      Was für ein wunderbarer Kommentar!
      Ja, beim Zusammenstellen dieses Beitrages hab ich auch an diese Föhlichkeit gedacht, die du erwähntest. Ich denke mal, dass Steine geradezu dafür geschaffen sind, viele Rollen zu übernehmen, geduldig und nachsichtig wie sie sind 😄Es ist ja auch immer wieder spannend, wie verschieden die einzelnen Seiten sein können.
      Ich freue mich sehr darüber, wie dich diese „Rollen“ ansprechen. Ja, im Beitragsbild handelt sich um den gleichen Stein. Mir kommt da auch: der Apfel fällt nicht weit vom Stamm oder der Stein fällt nicht weit vom Felsen. Ups, stimmt aber nicht, weit weg schon, aber eben doch immer noch verwandt. Und hast du den Steinbär 3 entdeckt? 😉

      Gefällt 4 Personen

      1. Ja, die verschiedenen Seiten eines Steins können sehr unterschiedliche „Gesichter“ zeigen. So als wollte der Stein uns auch rein optisch zeigen: ich bin nicht „so und nicht anders“ – ich bin so, und anders, und nochmal ganz anders.
        Tatsächlich können Steine ja sehr große Distanzen zurücklegen, wenn sie erst ins Rollen geraten und dann vielleicht von Wassermassen mitgerissen werden. Aber die Verwandtschaft bleibt. Da sind natürlich physische Merkmale. Aber auch auf ganz subtilen Ebenen wird der Stein noch in Harmonie mit seinem Ursprungsfelsen schwingen.
        Ja, dieser hübsche Bär – trotz ‚harter Schale‘ ist er für mich ein echter Kuschelbär. 🐻

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        1. 🙂
          Ja, Steine entziehen sich dem Schubfachdenken, es sei denn man legt sie sofort im Schubfach ab oder übersieht sie einfach.
          Ja, es gab Tage, da kamen ganz ähnliche Steine aus dem Meer und ich dachte dann auch an den gemeinsamern Ursprungsfelsen und die gemeinsame Reise.
          Dieser Bär erinnert mich an Pu, den Bären. Ich glaub, du kennst ihn auch.
          Hab Dank für diesen schönen Kommentar!
          Einen voll erfreulichen Tag! Liebe Grüße, Petra 🐻

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          1. Vergangenen Sonntag habe ich nach längerer Pause mal wieder eine Mineralienbörse besucht. Da sind dann überwiegend Menschen, die sich für Steine interessieren und sie nicht übersehen. Das war dann überaus spannend, wie unterschiedlich diese Menschen die Steine wahrnehmen. Das gilt auch für die Aussteller, die sich ja naturgemäß intensiv mit Steinen befassen.
            Wenn Steine von ihren Reisen erzählen könnten… Gegenwärtig sind ja auch öfters Steine unterwegs, die einige Jahrhunderte bis Jahrtausende im Gletschereis verbracht haben.
            Ja, Pu der Bär ist eine Legende. 🐻
            Dir noch einen zauberhaften Abend 🌟

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            1. Schön, noch mal von dir zu hören!
              Früher war ich auch sehr gerne auf Märkten, die auch Steine ausstellten. Ja, ich könnte mir vorstellen, dass so unterschiedliche Aspekte wie Schönheit, Größe, Wirkung, Verwendung, Preis, Geschäft? zählen und es auch so manches Kopfschütteln gibt. Um Stille, Einfühlen und Achtsamkeit geht’s da wohl weniger.

              Eigentlich sind ja Amethysten bei mir die großen Türöffner für meine Steinliebe. Als Studentin bin ich täglich an einem Trödelladen voirbeigekommen und da lag einer im Schaufenster. Da konnte ich nicht einfach so dran vorbei und stand viele Male dort und bewunderte ihn und fragte mich auch, ob ich ihn nicht mit heimnehmen sollte. Und zu einer Zeit, wo ich jeden Pfennig zählte, hab ich ihn dann für 5DM gekauft. Das war damals viel Geld für mich. 😃
              Ja, eigentlich snid diese „Steinreisen“ ja Stoff für einen Roman oder einen Film. Da könnte so ein Steinleben ähnlich kultig werden wie Pu, der Bär! 😃
              Lass es dir gut gehen! Liebe Grüße, Petra

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              1. Ja, es gibt auf Seiten der Anbieter und der Kunden ganz unterschiedliche Interessen. Eine bunte Vielfalt – wie bei den Steinen auch. Ein Aussteller, der primär eigene Fundstücke (Bergkristall und einige andere Quarze) anbietet, hat mir erzählt, wie beispielsweise jemand sehr zielstrebig Steine auswählte, die ihm gar nicht als Glanzlichter seines Angebots erschienen. Es zeigte sich aber, dass es diesem Kunden um die Kraft der Steine und nicht um ihre äußere Erscheinung ging. Und so gibt es zahlreiche unterschiedliche Interessenlagen.
                Der Amethyst ist freilich ein feiner Türöffner. Und ein Preis, der eigentlich außerhalb der finanziellen Reichweite liegt, ist ja letztlich ein guter Prüfstein für die Anziehungskraft. 🌟
                Vielleicht ein Trickfilm mit dem Titel „The Strolling Stones“ – fünf Steingeschwister verlieren sich auf einem Sonntagsspaziergang in den Bergen aus den Augen. Dann gelangen sie auf ganz unterschiedlichen Wegen ins Meer und treffen sich nach 9.999 Jahren an einem Strand wieder. 😃
                Mit einem herzlichen Gruß zum zauberhaften Abend. 🐻

                Gefällt 2 Personen

                1. Guten Morgen, lieber Random. Gestern Abend war ich so vertieft in ein Steinebuch, das ich für die Vernissage und für mich aufsetze, dass ich die Zeit vergessen habe. Lieben Dank!
                  Ja, dass die Kraft eines Steines ausschlaggebend ist, kann ich mir gut vorstellen. So habe ich gerade mit Amethysten ganz besondere Erfahrungen gemacht.
                  „The Strolling Stones“? 9999 Jahre? Klasse! 😃
                  Faszinierend finde ich dabei in Geschichten und im Leben, wenn man sich fast schon früher wieder begegnet wäre, aber z.B. in der Sprache der Steine gerade mit einer Woge ans Ufer gespült wurde und der andere dort schon im Sand eine Weile vergraben ist. 😃 In diesem Fall erkennen sie sich ja auch nicht mehr, oder ? Denn vielleicht sind sie nur noch kleine Teile der alten Steine oder gar durch neue Schichten größer geworden etc etc UNd aus 5 sind 30 geworden? Aber vielleicht haben sie ja ein Steinerkennungsgruß? 😉Liebe Grüße und einen frohen Tag 🐻

                  Gefällt 1 Person

                  1. Es gibt da viele ungelöste Rätsel. Beispielsweise, ob von einem Stein eine konstante Kraft ausgeht, auf die dann jeder Mensch individuell reagiert, oder ob die Steine ihre Schwingung individuell anpassen (was ich glaube, aber nicht beweisen kann).
                    Auch vorläufig ungelöst bleiben wird die Frage, ob es eine Art Ur-Schwingung gibt, die in den „verwandten“ Steinen zumindest als Grundton erhalten bleibt, oder ob die Energiemuster sich nach Jahrtausenden völlig verändert haben.
                    Spannend ist und bleibt der Umgang mit den Stein-Wesen aber allemal.

                    Gefällt 2 Personen

                    1. Hm, Schwingung hin, Schwingung her, da schließt sich ja nicht aus, dass beides stimmt: die Grundschwingung und die Resonanz auf das Gegenüber, wie beim Menschen und Tieren ja auch, nehme ich mal an. Bei „Urschwingung“ kommt mir so etwas wie Urton in der Zeitlosigkeit und Raumlosigkeit … Aber wer will da Sicheres sagen? Und das hier im Web! Lieben Dank für die Gedankenanregung!

                      Gefällt 2 Personen

  3. Wunderschön, deine Steinspielereien. Mir fällt immer auf, wenn ich mit anderen Menschen am Strand spaziere, wie unterschiedlich jeder, jede auf Steine reagiert, welche er, sie aussucht … Ich sammle nun schon seit langem keine Steine mehr, nehme sie nur in die Hand, betrachte sie und lege sie an ihren Ort zurück. Liebe Grüße!

    Gefällt 2 Personen

    1. Es freut mich sehr, dass dich diese Figuren so ansprechen!
      Ja, ich versteh es , wenn du Steine da lässt, wo die Natur sie hingesetzt hat. Oder hast du andere Gründe, dass du Steine nicht mehr mitnimmst?
      ich habe nur die mitgenommen, die mich ganz besonders ansprachen und das waren viele in 4 Wochen und bei der Möglichkeit, gleich nach einem Sturm an den nahen Strand zu gehen! Viele habe ich dann tags darauf nach einer Fotosession wieder zurückgebracht. 🙂

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