Wenn Musik nicht hilft, was dann?/ If music doesn’t help, what else does?*

Summary below

Im letzten Beitrag Faszination Englabörn 5 konntet Ihr das schwungvolle Musikstück Sálfræðingur hören. Der Titel bedeutet „Der Therapeut“. Für mich drückt die Musik dort die Hingabe Johann Johannssons zur Musik aus, die alle Düsternis auflösen und zur Therapie werden kann:

„He lived for music. It was his everything“

(„Er lebte für die Musik. Sie war sein Ein und Alles“)

(Seine Mitarbeiterin, Musikerin und Komponistin, Hildur Gudnadottir )

Auch wenn keine Flöte im Stück vorkommt, kam mir dazu eins meiner Aquarellbilder aus früheren Jahren in den Sinn, eine Art gutartiger „Rattenfänger“, der alle Melancholie vertreibt. Ich habe das Bild im Oktober in einigen Variationen digital überarbeitet. :

Summary

In my latest post you listened to Sálfræðingur, which means „Therapist“. I think the composer Johann Johannsson reveals his love and dedication to music , which can become a therapist. It can chase away darkness and bitterness.

„He lived for music. It was his everything“

(His friend and collaborateur Hildur Gudnadottir )

Although there’s no flute in it, one of my ancienr watercolour paintings came into my mind. You can see a kind sort of rat catcher there, which drives away all melancholy. In October I overworked the painting in several variations digitally.

(Ich füge diesen Beitrag meinem Projekt „Einfach magisch“ hinzu. Dieses Projekt ist dem Komponisten Johann Johannsson gewidmet und listet alle Beiträge über ihn auf.)/ (I’m adding this post to my project „Simply magic“ It’s dedicated to Johann Johannsson and there you can find all my posts about his music) 

21 Antworten auf “Wenn Musik nicht hilft, was dann?/ If music doesn’t help, what else does?*”

  1. du hast hier abstrakte und darstellende Ideen sehr schön verbunden, finde ich. Am meisten Eindruck macht mir das große mittlere Bild. Aus irgendeinem mir nicht deutlichen Grund erinnert es mich an Altdorfers Alexanderschlacht, und zwar an das obere rechte Landschaftsbild.

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    1. Liebe Gerda, es freut mich sehr, das von dir zu hören! Die vermeintlichen Gemeinsamkeiten im mittleren Bild mit der Alexanderschlacht überraschen mich allerdings. Da würde mich interessieren, was das wohl bei näherem Hinschaun ist? Herzlich, Petra

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      1. Merkwürdig, ich kann das mittlere Bild (also ds ohne den Flötenspieler) jetzt nicht mehr in Groß sehen. Meiner seltsamen Gedankenverbindung bin ich nachgegangen. Ich nehme an, es ist das spietz hochragende oder besser hochflammende Element, das andere Formen nach oben mitreißt und dem Bild einen dramatischen Effekt gibt. Bei der Recherche stieß ich auf ein interessantes Video: https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=4&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwjjl87elNXlAhXF2aQKHYkJACcQwqsBMAN6BAgJEA4&url=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DOI9RsoZVmQ0&usg=AOvVaw2W-UDr7RNe2MIAkaULYg_n

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        1. Danke, dass du noch mal nachgeschaut hast! Ja, so ist auch für mich was dran. Auch für den Videolink herzlichen Dank. Allerdings sind 40 Minuten über dieses Bild auch eine Ablenkung, auf die ich mich heute nicht einlassen kann. Mal sehn , ob’s ein anderes Mal klappt. LIebe Grüße, Petra

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  2. Ich mag deinen Flötenspieler sehr, besonders in der letzten Bearbeitung, so gar nichts Rattenfänger ähnliches hat er für mich, nur die Freude am Sein, der Welt und dem Tönen.
    Herzlich grüße ich dich, liebe Petra,
    Ulli

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    1. Liebe Ulli, ja, du beschreibst den Flötenspieler so, wie ich ihn auch empfinde. Und durch sein unbeabsichtigtes So-Sein wird er zum Menschen-Fänger, dem viele folgen, und er führt sie nicht in den Abgrund sondern nimmt sie einfach mit, wieder ohne Absicht. Vielleicht hatte Johann Johannsson mit seiner Musik so etwas in sich? Für mich schon! Ein Herzensgruß zurück, Petra

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  3. Auch wenn Jóhann Jóhannsson ja nicht unbedingt ein “Flötentöner” im engeren Sinne war, passt dein Flötenspieler doch wunderbar zu seiner ganzen Art des Musik-Lebens. Das beginnt bereits mit einer sehr stimmigen Symbolik. Denn die Flöte wird ja durch Atemluft gespeist und ist dadurch mit einer ganz elementaren Lebensgrundlage verbunden. Musik und Leben sind da also eng miteinander verknüpft. Und wenn wir einen Schritt weitergehen und davon ausgehen, dass die eigentliche Lebenskraft die Liebe ist, kommen wir auf direktem Weg zu deinen Bildern. Denn der ganze Zauber dieses Flötenspielers kommt – wie die Atemluft beim Ausatmen – aus seinem Inneren. Der Zauber ist bereits da, macht sein ganzes Wesen aus, und wird durch die Flöte “lediglich” in eine hör- und spürbare Frequenz übertragen. So kämpft dieser Flötenspieler auch nicht gegen dunkle Energien (was ihm auch besser bekommt – denn wer Kampf sät, wird Krieg ernten), sondern er drückt einfach seine liebeslichte Seite aus – und die positiven Veränderungen in seinem Umfeld geschehen als direkte Folge davon.

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    1. Lieber Random,
      das ist wieder eine großartige , beflügelnde Resonanz! Sie freut mich außerordentlich! Erneut hast du das alles so treffsicher formuliert!
      Alles passt auch wunderbar zur Feststellung, die ich beim letzten Musikhören von beiden CDs von Englabörn gemacht habe: Die Musik handelt zwar von Liebe und Hass. Aber wo ist da Hass in der Musik? Es ist Licht und Dunkel zu spüren. Und Liebe, Verständnis und Mitgefühl mit der menschlichen Situation. Und eben diese Melancholie, aber kein Hass, keine Aggression.
      Hab lieben Dank ! Mit einem herzlichen Abendgruß 🐻, Petra

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      1. 😊
        Ja, das ist bei der Englabörn-Musik ganz eindeutig: da sind keine aggressiven und destruktiven Energien. Es ist ein Fließen in unterschiedlichen Färbungen und Schattierungen. Freilich ist es keine „Eierkuchen-Musik“ – manches kann zunächst auch verstörend wirken, weil die eigenen Schatten damit in Resonanz gehen. Aber letztlich finden die lichten Energien immer wieder ihre Nahrung.
        Mit einem klangvollen Abendgruß 🐻

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