Auf dem Boot/On the boat *

Hier kommt ein neueres Videoexperiment daher, nicht ohne Fehler, aber doch so, dass ich es jetzt erst mal loslassen will. Was es Euch wohl für eine Geschichte erzählt? Für verschiedenste Interpretationen oder Fantasie ist hier genug Raum, so denke ich mal?: /Here’s a new video experiment. What’s the story it’s telling you I wonder.

20 Antworten auf “Auf dem Boot/On the boat *”

  1. Bemerkenswert finde ich ja schon mal, dass die Reise im Licht beginnt und wieder im Licht endet. Die rote Farbe des Bootes ist hier wohl angedeutet. Aber die lichte Röte ist doch von einer ganz anderen Natur. Das Boot selber erinnert mich an den berühmten „roten Faden“, den es nicht zu verlieren gilt. Und obwohl dieses Boot unter stürmischen Bedingungen manchmal unterzugehen scheint, taucht es immer wieder auf. Vielleicht ein Symbol des Urvertrauens, dass das Lebensschiff uns tragen wird. Zumal eben dieses Licht am Anfang und am Ende auf unterstützende Kräfte jenseits des alltäglich Sichtbaren hinweist.
    Mit einem lichtvollen Abendgruß 🐻

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    1. Von der lichten Röte bis zur lichten Röte, ja! Das Bild des roten Fadens finde ich hier so passend, weil ich einen kurzen Videoclip davor „Auf gemeinsamer Fahrt“ genannt habe. Und auf jeden Fall wollte ich, dass trotz all dem Auf und Ab niemand über Bord geht. 😀 Auch für mich haben Bootsfahrten meist auch etwas mit dem Leben zu tun. Da folgst du schon dem Faden, den ich ausgelegt habe. 😀 Ich fühle mich also verstanden! Hab lieben Dank für dieses schöne Echo! Herzlich, Petra 🐻

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      1. So ist letztlich auch das Video als Boot, das deine Gedanken und Intentionen transportiert, nicht untergegangen. 😀
        Boote geben auch unglaublich viel her, wenn es um „Bilder des Lebens“ geht. Eben, dass man auch im Sturm nicht untergeht oder niemand über Bord geht. Oder auch die Schwierigkeiten der Navigation im Dunkeln oder im Nebel. Oder auch, dass man den sicheren Hafen erreicht. Und noch vieles mehr.
        Mit einem meeresrauschenden Abendgruß 🐻

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  2. Ein spannendes Abenteuer, wir machen uns auf die Reise – zwar ist die See rau, stürmisch, zuweilen feindlich. Dennoch fürchte ich als Betrachterin nie um Boot bzw. den Menschen darinnen. Zuversicht, Vertrauen, Neugierde.
    Sehr passend hierzu auch die Musik.
    Liebe Grüße
    Ines

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  3. Liebe Petra, es sind verschiedene Sichtweisen möglich. Ich dachte allerdings sofort an die Boatpeople, die voller Hoffnung die gefährliche Reise antreten, das Licht im Auge = bessere Zukunft. Das Rot des Bootes unterstreicht Willen und Hoffnung, dann aber verschwindet es, zurück bleibt das schwarze Boot, das nun in die andere Richtung „schaut“, keine Spur mehr von Hoffnung, nur Trauer.
    Liebe Grüße
    Ulli

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    1. Liebe Ulli, wie schön, dass du wieder dabei bist! I Ja, es ist ja spannend, wenn solche Assoziationen, wie du sie hier hast, sozusagen aufs Tablett kommen! Damit werden die Antworten noch schillernd-bunter! Mit der Dramatik der Boatspeople habe ich das Video dieses Mal zwar nicht verknüpft, aber jetzt, wo du das schreibst, frage ich mich, wieso eigentlich nicht. Dass das Video vieldeutig ist, finde ich eben auch. Ich hab’s auch extra vage gelassen, dass sich jeder seinen eigenen Reim darauf machen kann. So ist dein Echo für mich jetzt gedanken- und richtig fantasieanregend ! Herzlichen Dank dafür! Liebe Grüße, Petra

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  4. Das rote Boot mit seiner fröhlich, sommerlichen Anmutung tanzt auf dem bewegten Wasser auf und ab. Unbemannt ist es frei, sich zu bewegen wohin auch immer. Dagegen das schwarze Boot, statisch, mit einem starren Menschen besetzt, festgesetzt im Vordergrund. Immer wieder verschwindet der Mensch in den Fluten, ein neuer(?) taucht auf und unter … der Kontrast zwischen dem existenzbedrohlichen Dasein auf dem Wasser (ich kann Ulli gut folgen)und dem leichten, sportlichen Urlaubsvergnügen wird sichtbar.

    Gefällt 5 Personen

  5. ich bin fasziniert vom Zusammenspiel der Formen. Abgesehen von möglichen Sinngebungen ist es einfach schön anzusehen, mitsamt der Musik. Da bildet sich aus dem ätherischen Rot in Himmelshöh ein neues Leben, sinkt herab zur starren Leibesform, ähnlich aber nicht identisch mit dieser. Der dunkle Mensch, der das Boot steuert, ist keiner der beiden Formen ganz zuzurechnen, mal scheint er zum schwarzen, mal zum roten Boot zu gehören. Gegen Ende geht er wie auch das rote Boot im Himmelslicht auf, das schwarze dreht sich und steht mit starrem Bug, wartend auf die nächste Belebung. Spiel der Inkarnationen, würde ich es nennen.

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    1. Danke, liebe Gerda!
      Das Spiel mit den Formen hat mich hier auch sehr gereizt! Und für diese Musik habe ich mich gleich entschieden, weil sie auch für mich einfach passt.
      Mich spricht deine originelle Sichtweise sehr an! Hab ganz herzlichen Dank für dein großartige Feedback! Mit herzlichem Gruß, Petra

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    1. 😊 Das freut mich nun sehr! Und da das nun etwas ganz Wichtiges in meiner Weltsicht ist, wird’s wohl auch im Video mitschwingen, vielleicht auch als roter Faden, wie es Random ausdrückt. Nach dieser Musik von Pachelbel habe ich jahrelang immer wieder getanzt. 😊

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