Wieder ins Blaue /Into the blue again*

Die Farbe Blau hat mich wieder! Meine blauen Farbtuben sind leer und neue unterwegs. Hier das erste Bild dieser Reihe: /Blue has got me in the grip again! All my blue colour tubes are empty and new ones will arrive soon. Here’s my first painting of this series:

Wieder ins Blaue 1, 80×100 cm , Leinwand, canvas, Acryl, 2020

blauer himmel

glücklich
die ihr betrunken sein könnt
vom blau des himmels

möge der rauschtrank
nie mangeln
und süffig
ein leuchtvorrat
auch unter finstergewölk
aus schuh und angel
euch heben

trinkt blau
trinkt nicht kummer!

(Kurt Marti)

aus Blaue Gedichte reclam 2001 S.33)

(It’s so difficult, subtle and poetic to translate it into English with all its associations and I havnen’t found any and I don’t want to dare to touch or harm it. 😉 It’s too precious for me) )

24 Antworten auf “Wieder ins Blaue /Into the blue again*”

  1. Wie ein feurig-felsiges Atoll im Meer! Und ein begeisternder Titel des neuen Projekts: er öffnet Wege zu vielen Schichten, liebe Petra.
    Das Himmelsblau wird sich mit wieder startender Wirtschaft „nach corona“ schnell wieder verschleiern. Gut zu wissen, dass du Ausgleich schaffst.

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    1. Das ist wieder eine so schöne Resonanz! Hab lieben Dank dafür! Nun ist dieser Titel bei mir schon seit Langem auf meinen Seiten zu finden. Auch mit ihm hab ich eine Ausstellung gemacht, dieses Mal im Taunus auf einem Anwesen mit Pferdehof. Es gibt viele Bilder zum Thema (in der Ausstellung allein 25) und bereits 2 Videos dazu auf WordPress. Das hast du noch nicht mitbekommen bis auf das gleichnamige Video vor Kurzem. Aber wie soll man auch bei all den „Angeboten“ nachkommen? Herzlich, Petra

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      1. Du sagst es, liebe Petra. Die Menge der anspruchsvollen Beiträge in der Bloggerwelt wächst, und alle verdienten eine ernsthafte Beschäftigung und aussagevolle Rückmeldung. Wer da auch selber noch eigene Arbeiten schaffen möchte, muss Schwerpunkte setzen, leider. Wie gut, dass man immer wieder Schleifen auch durch Vergangenes ziehen kann.
        Schade, dass die Tage nicht mehr Stunden haben.

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        1. Ja, du sprichst mir und sicher vielen anderen aus dem Herzen! Dass du jetzt nicht schon gleich wieder hier auf Suche gehst, erwarte ich auch gar nicht. 🙂Ich stecke ja in der gleichen Situation und bin auch ständig mit dem Balancehalten beschäftigt. Und das nun hier seit 13 Jahren! Aber ich bleib trotz vieler Arbeit dabei, weil’s für mich einen großen Stellenwert hat! Oh ja, die Tage vergehen so schnell, aber besser so als wenn sie gar nicht enden wollten. 😉 Herzlich, Petra

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  2. Hach, in so einem Blau tut sich mein Auge leicht, Wurzeln zu schlagen.
    Ein farbenfroher Tanz – oder ein froher Farbentanz. Sehr schön, wie auch die dunklen Anteile im Reigen integriert sind. Auch scheint es mir, als würden Himmelhöhen und Meerestiefen sich hier begegnen. Ein Tanz der kraftvollen Leichtigkeit, der die Lebensgeister erfrischend belebt.

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    1. Wie schön, so früh wieder von dir zu hören! Und das mit einem deiner herrlichen Randomkommentare! „Himmelhöhen und Meerestiefen“ passen hier für mich ausgezeichet! Und deine anderen Bemerkungen entsprechen auch meinem Empfinden beim Malen sehr! Auch wenn ich ihn bisher nicht nenne, hat auch die Musik von Peteris Vasks einen großen Anteil an die Rückkehr zum Blau , eben diesem Himmelsblau; denn seine Musik begleitet mich immer noch bei all meinen Malereien. 😊

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      1. 😊
        Ja, der Netzzugang war früher bereit als ursprünglich angekündigt. So bin ich hier nach dem Motto „besser früh als nie“ wieder in Erscheinung getreten.
        Ah, da ist Vasks als musikalischer Begleiter im Spiel. Ich hätte es nicht genau benennen oder begründen können – aber irgendwie fand ich hier einen bekannten Farbton mit neuem Farbklang. 😉

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        1. Ein schönes Motto, dass ja auch wiederholbar sein könnte😄!
          Von daher gefällt mir deine Assoziation von Meer und Himmel, weit oben und weit unten so. Ich versteh es immer noch nicht ganz, aber das löst sich bei Vasks Musik für mich auf. Sogar wenn sie schwer, aufgewühlt und „niedergeschlagen“ daher kommt, ist für mich immer noch ein Hauch oder eine Vorahnung von „Auferstehung“ dabei. Mit herzlichem Dank und liebem Gruß, Petra

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          1. Ja, das höre ich auch als eine Art „Markenzeichen“ bei Vasks. Düstere und aufgewühlte Sequenzen sind ja häufig nur eine sehr vergängliche Angelegenheit. Aber auch wenn sie mehr Raum einnehmen haben sie irgendwie nie das letzte Wort…

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            1. Ja, so höre und sehe ich das auch. 🙂
              Und dieses Blau verbinde ich sehr wohltuend mit seiner Musik! Vielleicht würde er es gar nicht so empfinden. Aber für mich ist es voill präsent. Liebe Grüße, herzlichen Dank und viele entspannte Momente am heutigen Tag,
              Petra 🎵🎶🎵🌞🎵🎶🎵

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    1. Das würde mir nicht sonderlich schwerfallen,
      aber ich bleib bei meinem Entschluss. Er fühlt sich für mich besser und passender an. Bei Google Translate bekommt man eh eine solche übersetzung .

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