Das Bild „In Blau getaucht 4″/The painting“ Plunged into Blue 4″*

Und hier ist nun das 4. Bild der Reihe „In Blau getaucht“. Ich füge es meinem Projekt „Wieder ins Blaue“ hinzu. / And here’s my painting „Plunged into Blue 4 „. I’m adding it to my project „Into the Blue again“ :

„In Blau getaucht 4“, Acryl auf Malkarton, 30×40, 2020 ©️Petra Pawlofsky

Nach meiner langen, erneuten Beschäftigung mit der Farbe Blau drängt die Farbe Rot an die Oberfläche. Aus Introversion, Ruhe und Gelassenheit, wird Extroversion, Aktivität und Eintauchen ins quirlige Leben, soweit es zu Coronazeiten vernünftig und zu verantworten ist.

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After my long , repeated approach to blue , red is coming up. There it is demanding activity , extroversion and plunging into lively life , as far as it is reasonable and responsible at times of Covid-19.

23 Antworten auf “Das Bild „In Blau getaucht 4″/The painting“ Plunged into Blue 4″*”

    1. 😊 Hallo, Lu! 🙃
      Natürlich freut mich solch ein begeistertes Echo ! Zumal ich mir durchaus vorstellen kann, dass es andere nicht anspricht.
      Ja, und du siehst das Bild auch von oben wie ich. Das freut mich noch mehr! Lieben Dank und herzliche Morgengrüße zurück, Petra

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    2. Tja, lieber Lu, du musst hier meine Antwort(en) leider suchen. Das Spielchen beginnt von vorne. Und das ist nur bei dir der Fall, dass die Antworten an die falsche Stelle rutschen!“? 🙃

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  1. Von Bild 1 bis hierher dunkelt sich das Blau weiter ab, als tauche man in immer tiefere Tiefen. Das Licht wird schwächer, das Rot dunkelt mit, kann sich mit seiner Kraft aber besser durchsetzen. Diese Dynamik – wenn sie sich fortsetzt – muss eigentlich zu einer Verdrängung des Blau durch das Rot führen, was sich hier schon andeutet.

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    1. Liebe Ule, ganz herzlichen Dank für deine detailreichen, aufmerksamen Beobachtungen und diesen schönen Kommentar! Du liest das Bild von oben nach unten und kommst folgerichtig zu deinen Schlüssen.
      Das obere Beitragsbild ist allerdings eine digitale Variation , bei der ich viel Farbe genommen habe; denn für mich ist das Originalbild echt sehr explosiv geworden (ich sehe wie von oben drauf) , aber diese Dominanz des Rots ist im Original unaufdringlicher und facettenreicher als später auf den Fotos. Da gab’s wieder viel Arbeit, das passende Licht zu finden und das Bild richtig ins Netz zu bringen und das hier ist wieder einmal ein Kompromiss. Für mich ist das Rot inzwischen an die Grenze gekommen. Es ist kraftvoll aufgetaucht aus dem Blau.
      Wie variationsreich Rot und Blau auf den Fotos je nach Lichteinfall und Wettereinfluss rüberkommen, veröffentliche ich noch heute hier für dich oder gleich in einem neuen Beitrag. Je nach dem , was dabei jetzt herauskommt. Mit dieser Idee habe ich eh gespielt. Liebe Grüße, Petra

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      1. Liebe Petra, kn meinem Kommentar habe ich mich vor allem auf die Entwicklung deiner Bilder „In Blau getaucht“ 1 bis 4 bezogen (in den früheren Beiträgen), ich bin jetzt nicht sicher, ob ich das genügend deutlich gemacht habe. Die Farben des Originals per Foto via Netz zu vermitteln halte ich für ziemlich aussichtslos, ich glaube darüber haben wir schon mal Worte gewechselt: die Kamera verfälscht, dein PC verfälscht – bis dahin hast du noch Kontrolle. Mein Monitor verfälscht weiter und auf Mobilgeräten hast du keinen Einfluss mehr, wie ich die Helligkeit gerade eingestellt habe und in was für Lichtverhältnissen ich mich gerade aufhalte. Es grenzt also an ein Wunder, wenn wir über dieselben Bilder sprechen. Ich staune immer wieder, dass wir uns im Meinungsaustausch über Bilder trotzdem verstehen.
        Jetzt bin ich gespannt auf deine Fortsetzung.

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    2. Ah, Bild 1 war für mich das Titelbild! So ist’s jetzt klarer. Das letzte „Was sich hier schon andeutet“ hat mich allerdings erstaunt, weil es für mich jetzt mehr als genug des Rots ist.
      Ja, wir haben schon einmal über die unterschiedliche Abbildung der Farben geschrieben.
      Warum wir trotzdem über Fotos von Originalen schreiben können? Es gibt ja auch so viele andere Faktoren als die Farbtöne. Und die Kommentare sind meistens ja doch nicht so detailliert, so dass allein Formen, Grad der Abstraktion, Farben (statt Farbtönen) , Aufbau etc etc genug aussagen und auf eine „richtige“ Spur führen. Ich wollte denn diese Möglichkeiten auch nicht missen! Mit einem herzlichen Abendgruß, Petra

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  2. Faszinierend, wie hier zwei eigenständige Bilder mit unterschiedlichem Charakter entstanden sind. Ganz so, wie man es bei Eltern und Kindern erleben kann: man erkennt zwar die Herkunft, aber eben auch gewichtige Unterschiede in der Persönlichkeit.
    Soweit ich das erkennen kann, ist das Titelbild ein Detail aus dem fertigen Bild (keine Vorstufe). Die Unterschiede sind also durch die digitale Bearbeitung entstanden. Auf mich wirkt das Titelbild wie ein seltener Kristall. Facettenreich. Geheimnisvoll. Man mag wohl einige seiner Geheimnisse erahnen, wird sie aber nie auch nur annähernd entschlüsseln. Ganz anders das Originalbild. Es taucht aus der Versenkung auf und will teilen, sich mit-teilen. Es findet ein (erneuert-erneutes) Aufblühen statt. Wobei ich hier eine Aura der Metamorphose spüre. Hier ging es nicht nur um Erfrischung, sondern um tiefgreifende Erneuerung. Man könnte fast glauben, etwas blau sei im Roten hängen geblieben. Aber vielleicht ist es eher so, dass das Rote seine eigenen Blau-Anteile erkannt und integriert hat…

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    1. Was für ein herrliches Feedback! 😊
      Wunderbar allein schon, was du alles Schönes zum Titelbild zu sagen hast! Ja, an die tiefgreifende Erneuerung durch Blau und durch seine Begleiter ( Rückzug, Stille, Ruhe, Weite, Freiheit etc etc) ist weitgreifende Metamorphose möglich. Und das Blau, das noch hängen blelbt, ist absichtlich betont! 😉 Und der letzte Satz bietet noch das iTüpferl! Hab ganz besonders herzlichen Dank für diese Schatztruhe an Beobachtungen ! Liebe Grüße, Petra 🏆

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