In Stille geborgen/Protected in silence*

Dieser Beitrag zählt zu meinem Gemeinschaftsprojekt „Die Natur und Erde schützen/ ein Gewinn“ *****This post belongs to my joint project „Protecting nature and earth- a gain“ )

In der letzten Zeit sind mehrere Bilder zum Thema Stille entstanden. Hier ist das erste gemalte Bild:***** Recently I have finished several paintings about silence: Here’s the first :

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Wenn Musik nicht hilft, was dann?/ If music doesn’t help, what else does?*

Summary below

Im letzten Beitrag Faszination Englabörn 5 konntet Ihr das schwungvolle Musikstück Sálfræðingur hören. Der Titel bedeutet „Der Therapeut“. Für mich drückt die Musik dort die Hingabe Johann Johannssons zur Musik aus, die alle Düsternis auflösen und zur Therapie werden kann:

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Hass und Liebe, eine Annäherung*

Ihr könnt dazu meine Bildreihe in der folgenden Diashow sehen:
(Ich füge diesen Beitrag meinem Projekt „Einfach magisch“ hinzu. Dieses Projekt ist dem Komponisten Johann Johannsson gewidmet und führt zu all meinen Beiträgen über seine Musik)

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Hatred and love. an approach

You can see some digital images from my series about the topic in the following slideshow :

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Alltag 12: Ein Brunnen, in dem sich die Sterne spiegeln*

Summary below

(Ulli Gau hatte vor einem Jahr zu ihrem Projekt “ Alltag eingeladen. Das sehr lebendige Projekt geht nun zu Ende. Dies ist mein 12. Beitrag dazu:)

Ich möchte diese Beitragsreihe mit einem meiner Lieblingssprüche schließen. Er hat nun schon um die 30 Jahre nichts von seiner Aussagekraft und als eine Zielvorstellung von mir verloren:

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Alltag 7: Viel in Bewegung?*

Summary below

(Zwölf Monate lang am ersten Wochenende des Monats gibt es auch hier auf meinem Blog einen Beitrag zu Ulli Gaus gleichnamigen Projekt Alltag- eine Idee, Da ich z.Zt. viel über Bewegung in der Malerei male, nachdenke und experimentiere, ging es auch in meinen letzten Beiträgen darum. Warum also nicht auch jetzt über meinen Alltag?)

Bei meinen alltäglichen Internetsessions ist meist so viel los, dass ich erst beim Aufstehen merke, dass mir das lange Sitzen gar nicht gut tut. Bald sitze ich dann schon wieder um am Computer einige Ideen zu meinen Bildern umzusetzen, damit ich sie nicht gleich wieder vergesse.

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Schutzengel gesucht? Looking for a guardian angel?*

Hier unten  ist er ! Es heißt ja, zur Zeit sind die Schutzengel so ziemlich mit den Nerven fertig. Aber dieser hier ist die Ruhe in Person:

War da eben ein Engel?Sz 20x12 300dpi .jpg

Und wenn Ihr wollt, könnt Ihr diesen Schutzengel kopieren und für den persönlichen Gebrauch ausdrucken. Mit einem Klick auf das folgende Bild kann er mit 300dpi zu Euch kommen, vielleicht auch zu einem Geschenk für andere werden.

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Kind Sein /To Be a Child*

(Beide Bilder des Beitrags sind digitale Arbeiten aus einem ganz frühen Aquarell aus der Reihe „War das eben ein Engel?“  von 2017)

(Für die Projekte „Kinder im Aufwind“ und Haben oder Sein)

Erinnert Ihr Euch? So haben wir das Projekt begonnen:

Eure Kinder…

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,

Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,

Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.

Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.

Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.

Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.


(von Khalil Gibran, libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter.)

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Haben oder Sein/To Have or to Be 3*

(Summary below)

(Diesen Beitrag füge ich mit den vorigen Beiträgen Haben oder Sein  /To Have or to Be 1 und Haben oder Sein /To Have or to Be 2 meinem gleichnamigen Projekt unter Eigene Projekte/My own projects hinzu/ I’m adding this post  together with my latest posts Haben oder Sein  /To Have or to Be 1  and Haben oder Sein /To Have or to Be 2 to Eigene Projekte/My own projects)

Wenn Ihr bis hierher den Gedanken Erich Fromms gefolgt seid, werdet Ihr verstehen, warum sein Buch „Haben“ oder Sein“ den Untertitel trägt: „Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft“. Denn unsere persönliche Grundhaltung prägt ja auch unser Umfeld:

Haben Sein KonsequenzenS 113Fromm

(Erich Fromm „Haben und Sein“ 1976, S.113)

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Haben oder Sein 1?*

(For visitors speaking English below)

Kennt Ihr das Buch „Haben oder Sein“ von Erich Fromm? Obwohl es  schon 1976 erschienen ist, hat es von seiner Aktualität nichts eingebüßt. So wurde es auch nach dem Jahr 2000 schon mehrmals neu aufgelegt! Habt Ihr’s jemals gelesen?

In dieses Buch habe ich mich immer wieder vertieft, fand es immer wieder spannend und dieses Mal machte mich ein Beitrag von Gerda Kazakou wieder darauf aufmerkasam. Ich möchte nun hier einige Gedanken für mich festhalten und mit Euch teilen. Einverstanden?

Weiterlesen „Haben oder Sein 1?*“

Einladung ins Märchenland/Invitation to the fairyland 3*

(Summary below) 

(Dies ist nun mein dritter und letzter Beitrag über Märchen für das Projekt „Kinder im Aufwind -Hier ist der erste und hier der zweite.)

 

 (Alle Bilder dieses Artikels sind digital leicht veränderte Variationen eines früheren Aquarells. / All the images in this article are slight digital variations of my old water colours! ) :


Passen Märchen denn noch in unsere Zeit? Haben wir nichts Besseres zu bieten? Weiterlesen „Einladung ins Märchenland/Invitation to the fairyland 3*“

Generationenreigen/ Round Dance of Generations*

Summary below

Eigentlich wollte ich jetzt mit „Kinder und Kunst“ weitermachen. Aber heute gibt es etwas außerhalb meiner Planungen und doch besser in der Reihe dessen, was sich gerade auf „Kinder im Aufwind“ tut. Ich möchte Euch ein früheres Bild mit aktuellen digitalen Variationen zeigen, an das ich gestern plötzlich wieder gedacht habe und das, wie ich finde, den Artikel  KiA 4 Eternity in progress von Random Randomsen, den er dem Projekt widmet, untermalt. Schaut doch mal:

 

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Die Widerstandskraft stärken/Strengthening resilience 2*

Summary below

(Dies ist mein 6. Beitrag zum Projekt Kinder im Aufwind.  Hier findet Ihr Teil 1 von „Die Widerstandskräfte stärken“ Inzwischen gibt es die Seite Fundgrube für das Projekt “Kinder im Aufwind” (eine thematisch gegliederte Inhaltsangabe des Projekts) )

Früher wurden Kinder bei schlimmen Erlebnissen oft abgelenkt „Dreh dich doch um, dann bekommst du nichts mit“ „“, „Du hast nichts gesehen, hörst du?„…Die Devise „Immer nur lächeln! “ machte aus einem verängstigten Kind ein schwieriges Kind: Es konnte sich nicht genug „zusammenreißen“.  Heute dagegen Weiterlesen „Die Widerstandskraft stärken/Strengthening resilience 2*“

Die Widerstandskraft stärken /Strengthening resilience 1*

Summary below

(Dies ist mein fünfter Beitrag zum Projekt Kinder im Aufwind. Bisher ging es um die Bedeutung der liebevollen Zuwendung der Wegbegleiter, um die Zeit, die wir dem Kind zur freien Verfügung stellen und die Rechte der Kinder…Inzwischen gibt es die Seite  Fundgrube für das Projekt “Kinder im Aufwind” (eine thematisch gegliederte Inhaltsangabe des Projekts) )Und die Seele kommt nicht mit, D4b c(Aktuelle digitale Variation des Gemäldes „Und die Seele kommt nicht nach“, 2005)

Und wie schaffen es Kinder in unserer heutigen Zeit nun, mit all den aktuellen Problemen fertig zu werden?  Wie kommen sie mit traumatischen Erlebnissen zurecht?

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Von Zeitdruck, Hektik und Ruhe*

Summary below

(Dies ist der dritte Beitrag zur Reihe Kinder im Aufwind. Wusstet Ihr schon, dass es inzwischen die Seite  Fundgrube für das Projekt “Kinder im Aufwind” (eine thematisch gegliederte Inhaltsangabe des Projekts)  gibt?))

Endlich am Meer! Zeit für sich und den Augenblick haben, für Spiele und für Fantasie…

Man kann schauen, staunen, sich eigene Gedanken machen, fragen, ausprobieren… Ach, wenn es doch öfter so wäre!

Wieder daheim, sieht alles oft anders aus:

Morgens der Wecker, manchmal keine Zeit für’s  Frühstück, dann ab in die KiTa oder die Schule. Der Nachmittag? Auch durchgeplant!

Na, nun mach schon!

Beeil dich !

Höchste Zeit!

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Liebevolle Wegbegleiter/Affectionate company*

Summary below

(Hier ist der zweite Beitrag zur Reihe Kinder im Aufwind)

Man kann in Kinder nichts hineinprügeln, aber vieles herausstreicheln.
(Astrid Lindgren)

 

 

Zuneigung 1c webRS

 Dass Kinder sehr viel Liebe und Anerkennung brauchen, ist inzwischen im Bewusstsein von vielen  Menschen angekommen. Das war ja lange überhaupt nicht so. Kinder hatten gehorsam zu sein. Basta! Sonst riskierten sie Schläge. Heute herrscht dagegen oft ein Vertrauensverhältnis zwischen den Kindern und ihren Eltern und Liebe und Zuneigung eben. Schläge sind inzwischen auch gesetzlich verboten.

Aber wissen wir überhaupt, wie wichtig es für unsere Kinder ist, Liebe und Vertrauen zu erfahren und verstanden zu werden?

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Kinder im Aufwind/Children Upwind*

Summary below

(In der  „Fundgrube für das Projekt “Kinder im Aufwind” gibt es eine Einführung in das Projekt und eine Inhaltsangabe aller bisherigen Beiträge und Beitragenden, inzwischen auch eine dritte Seite mit Kurzbeschreibungen der neuesten Beiträge.

An online project with others, beginning  August, 2016

In the „Fundgrube für das Projekt “Kinder im Aufwind”  there’s a page with an introduction to the project, another for its contents, and a third for a short presentation of the latest posts from July 2017 onwards)

Fragt Ihr Euch auch manchmal, wie unsere Kinder all das verkraften, was an Nachrichten auf sie einstürzt?  Wie sie mit dem anspruchsvollem Leistungsdruck, der Hetze im Alltag, den Medien, den stumpfen Blicken vieler Erwachsener um sie herum zurechtkommen? Wie wir ihnen eine Basis geben können, gelassen, selbstsicher und hoffnungsvoll zu leben und in die Zukunft zu schauen? Eben im Aufwind zu bleiben…

Darum geht das Internet Projekt, das ich heute starten möchte. Zum Thema gibt es nun bald eine Beitragsreihe  von mir mit Gedanken, Zitaten, Erfahrungen und natürlich mit passenden Gemälden und digitaler Kunst.

Wollt Ihr, Künstler, Kreative und Blogger dabei mitmachen?  Ich würde mich sehr, sehr darüber freuen! Zusammen bringen wir einfach mehr zustande!

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Die Rolle des Betrachters

(Ich bin gerade dabei, während des (z.Zt. unterbrochenen) Frühjahrsputzes meines Blogs über die Rolle der Kontakte zu schreiben. Da passt zuerst einmal dieser frühere Artikel ganz gut rein, damals leider ohne Übersetzung! Vielleicht komme ich ja noch dazu…)

Was wäre eine Bilderausstellung ohne Besucher? Was wäre ein Bild ohne einen Betrachter?

“Kunst kann nur gelingen, wenn sie ein Gegenüber hat, das verweilt und das Auge ruhen lässt, das seine Eindrücke zu fassen und zu durchdenken sucht, das selbstbewusst und reflektierend dem Bild, der Skulptur, der Installation begegnet.”
(s.u., S.19)

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Der Generationenreigen/The rounds of generations*

Ausgerechnet heute, am 1. Januar, las ich den folgenden Satz:

„Hunderttausend Jahre sind eine sehr kurze Zeit“

(Aussage eines Herzchirurgen in „Treibsand“,  dem autobiographischen Werk des schwedischen Schriftstellers und Theaterregisseurs  Henning Mankell, der bei uns in Deutschland durch seinen Kommissar Wallander bekannt wurde, Paul Zsolnay Verlag, 2015, S.335)

Hunderttausend Jahre sind eine sehr kurze Zeit? Was ist da ein Jahr? Gestern haben wir doch noch das Ende eines einzigen Jahres und den Beginn eines neuen so ausgiebig gefeiert! Und was ist dann ein Menschenleben? Ein deprimierender Widerspruch!

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Ist jeder ein Künstler? Is everyone an artist?*

(English translation below)

Das Zitat „Jeder Mensch ist ein Künstler“ , das als Zitat von Joseph Beuys hat viele von uns überzeugt. Dass der weltbekannte Künstler dies womöglich in einem Gedicht noch näher ausgeführt hat, erfuhr ich erst durch eine Freundin. Die Quelle dazu konnte ich allerdings nie finden (s.Nachtrag)

Ich habe es vor einiger Zeit auf eines meiner Bilder (Ohne Titel, 2009) geschrieben und auch schon einmal in einem Beitrag verwendet. Es fasziniert mich, weil es für mich Fragen aufwirft und uns zum Auskosten, Schauen und Erleben auffordert. Außerdem rückt es das Zitat von Beuys in ein anderes Licht.

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Wie viel Kunst im Alltag? How much art in everyday’s life?*


GV3b

( Gartenvernissage, 2009, private Aufnahme, digital bearbeitet)

(Nach meinem Beitrag Zitiere ich nun richtig? habe ich meine Seite Mehr als 20 Zitate über Kunst  neu bearbeitet und in 4 Themenbereiche unterteilt. Gleichzeitig setze ich diese 4 Themen mit Bildern und bei genug Zeit mit englischer Übersetzung als einzelne Beiträge in meinen Blog. Dies ist der vierte und letzte Teil.)

Zu unserem Alltag gehören heutzutage auch Besuche von Theater, Konzerten,  Ausstellungen, Vernissagen und viele andere kulturellen Veranstaltungen.  Nicht selten hetzen, ja reisen Leute von einem Kunstevent zum nächsten. Die Terminkalender sind auch nach der Arbeit voll …Und überall lockt die Kunst.

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Die Faszination der abstrakten Kunst

Amayo 1 , 2013

 (Amayo 1, 2013, Mischtechnik auf Papier)

(Nach meinem Beitrag Zitiere ich nun richtig? habe ich mich jetzt entschlossen, meine Seite Mehr als 20 Zitate über Kunst  so zu bearbeiten und auszubauen, dass ich die Seite weiterhin veröffentlichen kann.  Gleichzeitig werde ich alles thematisch unterteilen und hier in neuen Beiträgen veröffentlichen und, wenn ich genug Zeit finde, auch ins Englische übersetzen und ein Bild hinzufügen. Dies ist der dritte Teil.)

Malerei löste sich im vorigen Jahrhundert allmählich immer mehr von der detailgetreuen Abbildung.  Das Interesse der meisten Maler konzentrierte sich mehr und mehr auf freie Formen und Farben, für die sie sich durch eine “innere Notwendigkeit” entschieden:
Schön ist, was durch die innere Notwendigkeit, die der Seele entspringt, geschaffen wird.


( Wassily Kandinsky, Über das Geistige in der Kunst/ Concerning the Spiritual in Art, Dover Publications, 1977, S.55)

Ich will hier in diesem Essai nur einige Aspekte dieses Phänomens wieder ins Gedächtnis zurückrufen:
Das genaue Abbild der Außenwelt war meist nicht mehr das Thema in der Malerei. Das hatte ja auch die Fotografie übernommen. Es ging einigen Malern mehr und mehr darum, den “inneren Klang” der Welt (ibid. S.XIII) widerzuspiegeln. Weiterlesen „Die Faszination der abstrakten Kunst“

Unsichtbares sichtbar machen …/Making visible what we can’t see?*

Mondphasen 1 web, 2014

Was haben wohl die Menschen früher in der grauen Vorzeit gedacht und empfunden, wenn sie den Mond immer wieder betrachteten ohne von ihm die geringste Ahnung zu haben?

Immer wieder erschien er ihnen in einer anderen Form und verschwand manchmal sogar ganz.  Sicher ein verblüffendes Phänomen!

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Vom Staunen

(Nach meinem Beitrag Zitiere ich nun richtig? habe ich mich jetzt entschlossen, meine Seite Mehr als 20 Zitate über Kunst  so zu bearbeiten, dass ich sie weiterhin problemlos veröffentlichen kann. Gleichzeitig unterteile ich diese Seite in neuen Beiträgen. Wenn ich genug Zeit finde, übersetze ich auch einiges ins Englische. Dies ist der erste Teil:)

Beyond, 2013

Beyond, 2013, Mischtechnik auf Leinwand, 60x80cm

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„So viel wie wach im Schlafe sehen hören“, Meret Oppenheim in Berlin*

MERETweb

(Dieser Beitrag gibt immer noch aktuelle Informationen über Meret Oppenheim, auch wenn die Ausstellung schon lange vorbei ist.)

Die Ausstellungsdauer von “Retrospektive”  im Gropiusbau/Berlin wurde bis zum 6.Januar 2014 verlängert. Dort kann man um die 200 Werke der weltberühmten, faszinierenden Künstlerin Meret Oppenheim bewundern. Sie wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden … Nein, ihre berühmte Pelztasse gibt es dort nicht zu sehen, aber man  bekommt einen großartigen Überblick über ihr reichhaltiges Schaffen.

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Der ganze Mensch in der Kunst/ The whole human being in art*

Aus einem großen Werk der Dichtung, der Kunst, der Musik, der Philosophie spricht immer der ganze Mensch. Und dieser ist sowohl männlich als auch weiblich.” (Meret Oppenheim , beim Basler Kunstpreis 1974, hier ist mehr darüber in ihrer Rede zu diesem Thema)

Die Zwei, 2012webRahmen

Ob das wohl stimmt?? Drücken die männliche und die weibliche Seite eines Künstlers ihren Stempel auf ein großes Kunstwerk auf?

Heißt das, dass es dem Kunstinteressierten nicht gelingen kann zu erkennen, ob ein Mann oder eine Frau das Werk geschaffen hat?

Dieses Zitat findet sich auch in einem ZEITartikel zur derzeitigen Ausstellung der Künstlerin im Gropiusbau Berlin.

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Farbklänge*

 

Das urtümliche Wesen der Farbe ist ein traumhaftes Klingen,        
ist Musik gewordenes Licht.                                                               
(Johannes Itten)

Farben haben einen gewissen eigenen Klang. Synästhetiker können ihn hören, sonst ist er eher spürbar, erlebbar und erfahrbar. Manche sprechen bei dieser Erfahrung vom inneren Auge und vom inneren Ohr …

Allegro, 2012.webb

(Allegro, 2012, Mischtechnik)

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Die Rolle des Betrachters

Was wäre eine Bilderausstellung ohne Besucher ? Was wäre ein Bild ohne einen Betrachter?

“Kunst kann nur gelingen, wenn sie ein Gegenüber hat, das verweilt und das Auge ruhen lässt, das seine Eindrücke zu fassen und zu durchdenken sucht, das selbstbewusst und reflektierend dem Bild, der Skulptur, der Installation begegnet.”
(s.u., S.19)

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Ins Blaue (Video)

Die Beschäftigung mit der Farbe Blau hat mich auch zu dem Video  Ins Blaue inspiriert. Ich habe einige der Bilder für meine Ausstellung Ins Blaue dazu ausgewählt und mit fließender Bewegung und Musik verbunden. Die Musik ist von Kevin MacLeod. Weiterlesen „Ins Blaue (Video)“

Das Geistige in der Kunst (Museum Wiesbaden)

(Dieser Beitrag gibt immer noch aktuelle Informationen über das Geistige in der Kunst und über die Entstehung der abstrakten Kunst , auch wenn die Ausstellung schon lange vorbei ist.) 

Den interessanten Weg der Malerei in die Abstraktion kann man z.Zt. im Museum Wiesbaden mit über 250 Werken beschreiten. Dort werden in der Ausstellung „Das Geistige in der Kunst“vom 31. Oktober 2010 bis zum 27. Februar 2011 Bilder vom Blauen Reiter (Kandinsky, Marc, Macke, Münter etc) bis zum Abstrakten Expressionismus in den USA gezeigt. Weiterlesen „Das Geistige in der Kunst (Museum Wiesbaden)“

Vincent van Gogh : „Malen ist eine Heimat“



Der Sämann , Vincent van Gogh

Quelle:zeno.org

Um malen zu können setzte sich Vincent van Gogh Kälte, Sturm und Regen aus, kratzte alles Geld, das ihm kaum für Lebensmittel blieb, für ein Modell zusammen und hungerte lieber als auf Farben und alles Material, das zum Malen nötig war, zu verzichten.

Weiterlesen „Vincent van Gogh : „Malen ist eine Heimat““

VorWorte zur Ausstellung: Aus dem Schwarz der Hinterhöfe, Farbklänge nach Astor Piazzolla

(Hier geht’s um meine Ausstellung 2009/2010 Aus dem Schwarz der Hinterhöfe, Farbklänge nach Astor Piazzolla35 Bilder in zimmer mittendrin Berlin und vorher in einer Gartenvernissage. Für den, der von Astor Piazzolla noch nicht so viel gehört hat und wen die Verbindung von Malerei und Musik interessiert, bleibt dieser Artikel weiterhin aktuell, auch wenn meine Ausstellung schon lange vorbei ist.)

Musik ist für mich immer mehr zum Sprungbrett in neue Bilderwelten geworden. Meine Malerei wurde in den letzten Jahren durch die Suche nach Entsprechungen in Farbe, Form und Aufbau geprägt. (siehe meine Gedanken zur Ausstellung Licht, Farbe, Klang). Aber beim Hören der Musik entstanden auch neue Bilder durch freie Assoziationen. Dabei stand bisher die klassische Musik im Mittelpunkt.

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Im Leben wie in der Kunst: Wenn ich nicht suche, aber finde……..

Auf meinem Schreibtisch stehen die folgenden Zeilen (von Jochen Mariss):

Das Wichtigste im Leben finden wir nicht durch intensive Suche, sondern so, wie man etwa eine Muschel am Strand findet. Im Grunde findet es uns.

Ein Spruch, der mich immer wieder gefangen nimmt! Je nach Lebenssituation oder auch jeweiliger Malerfahrung stimme ich dem Ganzen zu oder setze mein inneres Fragezeichen dahinter. Weiterlesen „Im Leben wie in der Kunst: Wenn ich nicht suche, aber finde……..“

Welche Rolle spielt die Kunst in unserem Leben?

„Die Farbe hat mich. Ich brauche nicht mehr nach ihr zu haschen. Sie hat mich für immer, ich weiß das. Das ist der glücklichen Stunde Sinn: ich und die Farbe sind eins. Ich bin Maler.“(Paul Klee, Tagebücher 1898-1918. Hrsg. von Felix Klee. Köln: DuMont Schauberg, 1957. S. 307)

Der Maler Paul Klee, der aus einer Musikerfamilie stammt und wunderbar Geige spielte, den die Musik bis ans Lebensende begleitete, wusste, dass er Maler und nicht Musiker  war. Hier in diesem Zitat zeigt sich Kunst als seine Berufung.

Kunst kann jedoch ganz andere Rollen übernehmen. Weiterlesen „Welche Rolle spielt die Kunst in unserem Leben?“

Zunge ab? oder: Sich über die eigene Kunst äußern?*

(You can find an English transalation here below a more recent posting of this article )

Der Maler Henri Matisse riet seinen Schülern: „Vor allem müssen Sie sich ihre Zunge abschneiden; denn Ihr Entschluss nimmt Ihnen jedes Recht, sich mit irgend etwas anderem als mit ihrem Pinsel auszudrücken.“ (Henri Matisse, Über Kunst) Und doch äußerte Matisse sich immer wieder selbst über Kunst und seine Malerei. Er spiegelt damit das Dilemma, in dem Künstler oft stecken: Zunge ab? – oder sich über die eigene Kunst äußern? Weiterlesen „Zunge ab? oder: Sich über die eigene Kunst äußern?*“

Aus einem Presseartikel über die Ausstellung -Licht-Farbe-Klang-


Unter dem Titel „Klingende Bildwelten – gemalte Musik“ erschien in der Memminger Zeitung am 24.04.08 ein Artikel der Journalistin Erika Gäble über meine Ausstellung Licht, Farbe, Klang.

Hier sind einige Zitate daraus:

„Für Petra Pawlofsky sind Musik und Bilder Schwestern.“

„Der Weg bis zu ihrer zweiten Ausstellung im Antoniersaal …führte sie…hin zu einer Symphonie mit dem Titel ‚Licht, Farbe, Klang‘ “ … Weiterlesen „Aus einem Presseartikel über die Ausstellung -Licht-Farbe-Klang-„